FC Fürth: Im achten Anlauf soll’s endlich klappen
Der Kreisoberligist strebt am Wochenende den ersten Sieg beim eigenen Reinhold-Unrath-Gedächtnisturnier in der Halle der Müller-Guttenbrunn-Schule an.
Knapp zwei Wochen nach dem Wintercup des VfL Birkenau geht der Odenwälder Budenzauber am kommenden Wochenende (13./14. Januar) mit dem achten Reinhold-Unrath-Gedächtnisturnier des FC Fürth und der parallel stattfindenden 27. Auflage des Hallenturniers des FSV Zotzenbach in die nächste Runde.
Mit dem Turnier erinnert der FC Fürth seit 2014 an seinen verstorbenen ehemaligen Sportlichen Leiter, Reinhold Unrath. Für viele Vereine ist das Turnier seitdem zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender geworden. Auch dieses Jahr konnte der Kreisoberligist wieder ein großes Teilnehmerfeld von 17 Mannschaften aus der Region Bergstraße/Darmstadt/Odenwald für das Turnier gewinnen. Und so freuen sich Organisatoren und Teilnehmer nach Angaben von Vorstandsmitglied Marco Knapp auch 2024 wieder auf „zwei Tage Budenzauber mit Vollbande“ in der Schulhalle der Müller-Guttebrunn-Schule an der Goethestraße.
Vorjahressieger ist nicht dabei
Mit dabei sind unter anderem Gruppenligist SG Wald-Michelbach, die Hallenspezialisten des VfL Birkenau, Sieger des Wintercups 2023 in der Langenberghalle und der ersten Auflage des Reinhold-Unrath-Gedächtnisturniers aus dem Jahr 2014, die Dauerbrenner der SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach und natürlich auch das Team von Ausrichter FC Fürth. Nicht auf der Teilnehmerliste steht derweil Vorjahressieger Türkspor Beerfelden. Die Odenwälder hatten sich 2023 im Finale im Neunmeterschießen gegen den SSV Raunheim durchgesetzt. Mit Umut Kizilyar, der insgesamt zwölf Treffer markiert hatte, stellte Breuberg vor Jahresfrist auch den besten Torschützen des Turniers.
Einlagespiel
Ein Highlight gibt es auch für die E-Jugend der JSG Fürth/Lörzenbach/Mitlechtern. Diese wird am Sonntag vor den Viertelfinals noch ein Einlagespiel gegen die E-Jugend des FSV Rimbach vor voller Halle absolvieren.
Das Ziel der Lokalmatadoren ist derweil seit Jahren das gleiche: der Sieg. Nur geklappt hat es bislang noch nie, im vergangenen Jahr war beispielsweise bereits im Viertelfinale gegen St. Stephan Schluss. Die Rot-Weißen mussten sich mit 2:6 geschlagen geben. Zum Leidwesen von Turnierorganisator Marco Knapp, der unmittelbar nach dem Finale 2023 konstatierte: „Wir hätten unser eigenes Turnier schon gerne einmal gewonnen.“ So startet das Team um Spielertrainer Lucas Oppermann am Wochenende also bereits den achten Anlauf, um den begehrten Siegerpokal endlich in die eigene Vitrine stellen zu können.
Vorrunde startet am Samstagmittag
Am Samstag, 13. Januar, findet zunächst die Vorrunde in vier Vierergruppen statt, die Spieldauer beträgt zehn Minuten. Los geht’s um 12.30 Uhr mit dem Auftaktspiel der Gruppe A zwischen dem SC Rodau I und dem TSV Gras-Ellenbach. Komplettiert wird die Gruppe durch die DJK/SV Viktoria Dieburg und den VfR Eberstadt. In der Vorrundengruppe B treffen die SG Wald-Michelbach, der TSV Altheim, der FSV Groß-Zimmern sowie der FCK Türkiyemspor Breuberg aufeinander. Um 15.30 Uhr geht es dann mit den Vorrundenspielen der Gruppen C und D weiter. In der Gruppe C treffen die Gastgeber des FC Fürth auf den SSV Raunheim, den FC Hillal Rüsselsheim II sowie die SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach. Die Gruppe D bilden der VfL Birkenau, der TSV Braunshardt, der SC Rodau II sowie Germania Ober-Roden III.
Über die Platzierung in den jeweiligen Gruppen entscheidet zunächst die Anzahl der erreichten Punkte, gefolgt vom direkten Vergleich – sofern zwei oder mehr Teams punktgleich sind. Brachte auch dieser keinen Sieger hervor, werden zunächst das Torverhältnis und dann die Anzahl der geschossenen Tore zur Ermittlung der Tabellen herangezogen. Ist auch dann noch keine Entscheidung gefallen, wird ein Strafstoßschießen durchgeführt.
Zwölf Teams in der Zwischenrunde
Am Sonntag, 14. Januar, bestreiten die zwölf besten Mannschaften der Vorrunde – aus jeder Gruppe qualifizieren sich die besten drei Teams – ab 12.30 Uhr dann zunächst die Zwischenrunde. In vier Dreiergruppen ermitteln die Teilnehmer dabei die acht Viertelfinalisten, die dann im K.o.-System den Turniersieger ausspielen. Die Viertelfinalspiele beginnen um 15.30 Uhr, um 16.18 Uhr folgen die beiden Halbfinal-Partien. Die Verlierer treffen anschließend im Spiel um Platz drei aufeinander, das große Finale steigt gegen 17 Uhr.
Eine Verlängerung ist in der K.o.-Runde übrigens nicht vorgesehen. In den Turnierbestimmungen ist vielmehr klar geregelt: „Entscheidungsspiele, die nach der regulären Spielzeit unentschieden enden, werden im Neunmeterschießen entschieden.“
Während des Turniers können die Spielgeschehnisse live über einen QR-Code oder über diesen Link verfolgt werden.