Fußball

Kreisliga A: Der ISC Fürth denkt nicht ans Aufhören

Der ISC Fürth hat einen neuen Trainer - der Abstieg aus der Kreisliga A wird aber kaum noch zu verhindern sein. In der B-Liga soll ein Neuanfang starten.

Fußball soll beim ISC Fürth auch nach dem Abstieg aus der Kreisliga A gespielt werden. Foto: Thomas Rittelmann
Fußball soll beim ISC Fürth auch nach dem Abstieg aus der Kreisliga A gespielt werden.

Selbst wenn der höchst wahrscheinlich eintretende Abstieg aus der Fußball-Kreisliga A nicht mehr abgewendet werden kann, so will der ISC Fürth doch die Runde ordentlich zu Ende spielen und sein Augenmerk auf einen Neubeginn in der Kreisliga B legen. So verlautete es sinngemäß vom neuen Pressesprecher des ISC, von Salahudin Zulovic. Er ist bereits seit 13 Jahren beim ISC dabei und steht als 32-Jähriger noch immer im Kader. Sein Herkunftsland ist Montenegro.

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Der aktuelle Goalgetter des ISC mit sieben Toren heißt Matin Said Hasan. Er ist mit afghanischer Herkunft in Deutschland geboren. Das unterstreicht den internationalen Charakter des Internationalen Sportclubs Fürth, der seine Heimspiele in Lörzenbach austrägt und dort auch ein kleines Vereinsheim errichtet hat.

Zulovic hat mit dem ISC schon bessere Zeiten erlebt, vier Aufstiege in Folge. Das zeigt aber auch auf, dass der ISC schon einmal von ganz unten beginnen musste. Mit dem Weggang von sieben, acht Stammspielern zu Beginn der Runde und 13, 14 Abgängen insgesamt setzte dann auch die Talfahrt in dieser Saison ein. Eine deutliche Niederlage folgte der anderen, zum Teil im zweistelligen Bereich von Gegentoren, von bis zu 20.

In jüngster Zeit konnte dieser Trend ein wenig abgemildert werden, die Gegentore beliefen sich zumeist im einstelligen Bereich, wie zuletzt gegen den SV/BSC Mörlenbach mit 1:8. Im Hinspiel verlor man sogar „nur“ mit 1:5. Der einzige Punktgewinn gelang Mitte November gegen den ebenso gefährdeten SC Rodau mit einem 2:2. Schon im Verlauf der Runde versuchte man beim ISC, mit Verpflichtungen von „vereinslosen Spielern“ diesem Trend Einhalt zu gebieten.

Yalcin Türkay übernimmt

In der Winterpause kommen mit Cuma Güngör und Abdullah Zerey (beide vom SC Rodau) zwei neue Spieler hinzu. Verantwortung in dieser misslichen Situation als Trainer übernimmt der ehemalige Spieler Yalcin Türkay. Sein Vorgänger Oguz Ataman stellte sich das ein oder andere Mal noch als Spieler für den Kader zur Verfügung. Das negative Torverhältnis beim ISC hat sich mittlerweile auf 13:145 summiert.

Am 25. Februar geht es für den ISC beim FSV Rimbach weiter, einem der Gegner neben der SG Brandau/Gadernheim, dem der ISC in der Hinrunde noch kurzfristig absagen musste. Neben dem schon feststehenden Absteiger Azzurri Lampertheim gilt der ISC also für die Talfahrt nach unten als favorisiert. Zu den Nächstplatzierten SG Nordheim/Wattenheim und SC Rodau fehlen aber auch „nur“ zehn Punkte. Zulovic: „Um den Klassenerhalt noch zu erreichen, müsste viel für uns positiv zusammenlaufen. Aber Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Wie auch immer: Nächste Saison geht es weiter. So wollen wir nicht aufhören.“ mk