Fußball

Kreisliga A: Es gibt gleich zwei Mannschaften der Stunde

Der FSV Rimbach und der SV Lörzenbach haben einen Lauf. Kann dieser am Wochenende fortgesetzt werden?

Mächtig Dampf machte der SV Lörzenbach (am Ball Dean Hebling) beim 6:1-Sieg gegen Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten. Die Leistung muss der Tabellendritte nun beim Ex-Klub von Trainer Ron Hachenberger in Rodau bestätigen. Foto: Fritz Kopetzky
Mächtig Dampf machte der SV Lörzenbach (am Ball Dean Hebling) beim 6:1-Sieg gegen Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten. Die Leistung muss der Tabellendritte nun beim Ex-Klub von Trainer Ron Hachenberger in Rodau bestätigen.

Nach vier Siegen in fünf Spielen vom FSV Rimbach zu Wiederbeginn der laufenden Runde in der Fußball-Kreisliga A ist die Stimmung „natürlich super“, wie Trainer Marcel Reibold eingesteht. Natürlich gibt es noch immer Mängel abzustellen, so diese von den ersten 30 Minuten im Spiel beim TSV Aschbach (3:1). Die Reaktion der Mannschaft in der zweiten Halbzeit hat ihn dann entschädigt.

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Am Sonntag, 15 Uhr, kommt der FV Hofheim ins Rimbacher Stadion. Dort tat man sich im Hinspiel (1:0) etwas schwer. Reibold schätzt den Gegner auch stärker ein, als es der Tabellenplatz auszusagen vermag: „Deshalb ist bei uns eine Topleistung vonnöten.“ Der FSV Rimbach selbst hat mit seiner Serie bisher den zweiten Platz vor dem gewaltig heranrückenden SV Lörzenbach verteidigen können und will die Punkte behalten. Zur personellen Situation sagt Reibold: „Viele Spieler bräuchten eigentlich mal eine Pause. Sie spielten schon in Aschbach mit großen Schmerzen. Von daher müssen wir abwarten, ob alle einsatzfähig sind. Das zeigt aber auch den Charakter der Truppe. Sie ist heiß und ist in der Lage, sich zu zerreißen.“

SC Rodau - SV Lörzenbach (Sonntag, 15 Uhr)

„Auch für sehr gute Spiele und tolle Siege gibt es nicht mehr als drei Punkte“, bekennt Lörzenbachs Trainer Ron Hachenberger nach dem fulminanten und auch in der Höhe verdienten 6:1-Sieg gegen den Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten. Jetzt geht es zum SC Rodau, seinem alten Verein, mit dem er noch gute Kontakte hat, insbesondere zu Interimstrainer Salman Ahmad. Er ist sich sicher, dass der Gegner alles tun wird, dem SV Lörzenbach in seinem guten Lauf ein Bein zu stellen. Hinzu kommen die Platzgegebenheiten und die Größe des Rodauer Platzes, die dem Gegner das Leben schwermachen. Außer Frage steht, so Hachenberger weiter, „dass wir unbedingt die drei Punkte holen wollen“. Definitiv ausfallen werden Marc Weigold, Jan Landzettel und Silas Zeiß. Hinter den beiden, die gegen Lindenfels früh vom Platz mussten (Dean Hebling und Elias Kilian), steht ein Fragezeichen. Dafür kehrt Tobias Ferch zurück. Hachenberger abschließend: „Ich spüre, dass wir mit dieser jungen Mannschaft auf einem sehr guten Weg sind.“

SV/BSC Mörlenbach - SG Nordheim/Wattenheim (Sonntag, 15 Uhr)

Riza Aydogan, Spielertrainer des SV/BSC Mörlenbach, verlangt von seiner Mannschaft, endlich auch nach den überzeugenden Auswärtsspielen und -siegen zu Hause nachzulegen: „Wir müssen den Bock umstoßen, können nicht ewig die geholten Punkte im nächsten Heimspiel wieder herschenken.“ Mit der SG Nordheim/Wattenheim kommt von der Tabellensituation her ein klarer Außenseiter ins Mörlenbacher Weschnitztalstadion. Aydogan: „Vieles spricht für einen Sieg. Darauf können wir uns aber nicht verlassen. Ich erwarte von meiner Mannschaft, auch bei den Heimspielen eine mutige und konzentrierte Leistung abzurufen.“ Lukas Goderbauer wird nicht zur Verfügung stehen.

VfR Fehlheim II - TG Jahn Trösel (Sonntag, 13 Uhr)

Zum erweiterten Verfolgerfeld um den heiß umkämpften Platz zwei gehören der VfR Fehlheim II und die TG Jahn Trösel, wobei die Fehlheimer mit Trainer Marco John bei zwei Spielen weniger die etwas bessere Ausgangsposition haben. Trösels Trainer Uwe Engert will wie immer „auch auswärts etwas Zählbares holen“. Im Hinspiel hat Trösel dem damaligen Favoriten beim 2:2 noch einen Punkt abgetrotzt. In der Zwischenzeit hat sich die TG Jahn immer wieder mit guten Ergebnissen behauptet, steht derzeit auf dem guten fünften Platz. Die Mannschaft weiß zur Zufriedenheit von Trainings- und Leitungsteam immer wieder zu überzeugen. Am Sonntag kehrt zudem mit Robér Jarosch ein Urlauber in den Kader zurück. mk