Fußball

Kreisliga A: Im Spitzenspiel kann eine Serie reißen

Der heimstarke SV Lörzenbach trifft am Sonntagnachmittag auf die „Auswärtsmonster“ des SV/BSC Mörlenbach. Rimbach ist dagegen in seiner Partie klarer Favorit.

Im Hinspiel behielten die Lörzenbacher um Tim Krauss (rechts) klar mit 3:0 gegen den SV/BSC Mörlenbach (links: Lukas Goderbauer) die Oberhand. Foto: Fritz Kopetzky
Im Hinspiel behielten die Lörzenbacher um Tim Krauss (rechts) klar mit 3:0 gegen den SV/BSC Mörlenbach (links: Lukas Goderbauer) die Oberhand.

Eine rekordverdächtige Serie dürfte am Sonntag in der Fußball-A-Liga zu Ende gehen. Um 15 Uhr empfängt der heimstarke SV Lörzenbach den auswärts bislang überzeugenden SV/BSC Mörlenbach zum Spitzenspiel. Mörlenbach reist mit zehn Siegen aus zehn Partien auf fremden Plätzen in den Fürther Ortsteil. Der SV Lörzenbach hat bis auf den ärgerlichen Punktabzug gegen die SG Nordheim/Wattenheim noch kein Spiel zu Hause verloren. Das Hinspiel in Mörlenbach hat der SVL klar mit 3:0 für sich entschieden. Und vor dem Rückspiel könnte die Tabellenkonstellation kaum besser sein, schwärmt nun SVL-Trainer Ron Hachenberger.

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„Sie werden uns alles abverlangen, vor allem der Spielertrainer Riza Aydogan“, sagt Hachenberger. Er weiß aber auch, dass seine Mannschaft nicht minder gut drauf ist: „Wir wollen Mörlenbach auswärts die ersten Punktverluste beibringen. Heimspiel, Derby, drei Punkte. Das ist das Ziel.“ In personeller Hinsicht stündhen hinter zwei, drei Spielern noch Fragezeichen, verrät der SVL-Coach.

„Unglaubliche Mentalität“

„Auswärts legen wir eine unglaubliche Mentalität an den Tag. Wir gehen in diese Spiele, als hätten wir nichts zu verlieren. So wird es auch in Lörzenbach sein. Wir werden mit dem nötigen Respekt, aber auch mit der Gier, etwas mitzunehmen, dort auftreten“, kündigt derweil Riza Aydogan an. Personell sieht es bei Mörlenbach wieder etwas besser aus. Julius Fries kam nach langer Pause gegen Nordheim erstmals wieder zum Einsatz, Lukas Goderbauer ist aus dem Urlaub zurück. Ausfallen werden die Langzeitverletzten Robin Renzland und Florian Kai Seltenreich. Hinter Alexander Steffey steht ein Fragezeichen.

TSV Aschbach - ISC Fürth (Sonntag, 15 Uhr):

Die letzten Spiele beim TSV Aschbach verliefen nicht nach Wunsch. Die Mannschaft hat den Kontakt zum oberen Tabellendrittel vorerst verloren. Doch in der kurzen Osterpause konnte sich die Mannschaft regenerieren, auch Unzulänglichkeiten ansprechen, wie Trainer Thomas Baucsek verrät. Gegen Schlusslicht ISC Fürth erwartet Baucsek nun „die richtige Einstellung und die komplette Agilität meines Teams“. Die jüngsten Ergebnisse hätten gezeigt, „dass wir bei zu geringem Aufwand in jedem Spiel vor Probleme gestellt werden.“ Bis auf Dylan Bräse sind alle Mann an Bord. Carsten Weihrauchs Einsatz (Knieprobleme) ist fraglich.

Für den ISC, der sich in Aschbach bislang immer schwergetan hat, kündigt der Sportliche Leiter Salahudin Zulovic an: „Wir werden alles geben.“ So lange rechnerisch der Klassenerhalt noch möglich erscheint, wolle er die Flinte nicht ins Korn werfen, so Zulovic.

SG Nordheim/Wattenheim - FSV Rimbach (Sonntag, 15 Uhr):

Auf dem Papier ist der Zweite FSV Rimbach klarer Favorit beim Vorletzten SG Nordheim/Wattenheim. Doch FSV-Trainer Marcel Reibold warnt: „Der Rasenplatz ist für uns ungewohnt und der Gegner steckt mitten im Kampf gegen den Abstieg.“ Zudem hat sich der FSV im Hinspiel beim 4:2 schwergetan. Erst zwei späte Tore von Patrick Feller brachten den Sieg. Reibold weiß aber auch, dass sein FSV zuletzt eine starke Phase hatte und nicht umsonst so weit vorne steht.

Und auch die kurze Pause kam ihm nicht ungelegen: „Wir konnten regenerieren, an gewissen Dingen nochmals in Ruhe arbeiten. Wir wollen unser Spiel gegen eine kampfstarke Truppe konzentriert durchziehen. Wenn wir unsere Qualität auf den Platz bringen, können wir die drei Punkte mitnehmen. Das Selbstvertrauen ist groß und die Stimmung super.“ Fehlen werden Marcus Schwarz, Noah Hinterreiter und Farhan Mohammed.