Fußball

Kreisliga A: Spitzenspiel beim SV Lörzenbach

In der Kreisliga A versucht der SV Lörzenbach am Sonntag im Spitzenspiel noch einmal an die SG Lindenfels/Winterkasten heranzukommen.

Riza Aydogan versucht es mit einem Freistoß gegen die Mauer des TSV Aschbach: Doch der SV/BSC Mörlenbach blieb zu Hause ohne Torerfolg und verlor ein packendes A-Liga-Spiel mit 0:1. Foto: Fritz Kopetzky
Riza Aydogan versucht es mit einem Freistoß gegen die Mauer des TSV Aschbach: Doch der SV/BSC Mörlenbach blieb zu Hause ohne Torerfolg und verlor ein packendes A-Liga-Spiel mit 0:1.

Wäre der ärgerliche Punkteabzug wegen eines Formfehlers für den SV Lörzenbach nicht gewesen, stünde am Sonntag (15 Uhr) das absolute Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A zwischen dem Tabellenzweiten SV Lörzenbach und dem Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten an. So räumt auch Lörzenbachs Trainer Ron Hachenberger ein: „Die SG tritt sehr kompakt auf, kam auch gegen den VfR Fehlheim II und Trösel gut aus den Startlöchern und ist eigentlich schon zu weit weg.“ Dennoch freut er sich auf das Spitzenspiel, das er unbedingt gewinnen will. Sein Team ist nahezu wieder komplett und im Fluss, wie der eher zu niedrig ausgefallene 5:1-Sieg gegen Bürstadt zuletzt aufzeigt. „Wir haben in dieser Saison mit dem schlechten Start, Unfall des Mannschaftsbusses und jetzt mit den Punktverlusten schon so viel weggesteckt. Wir werden dranbleiben.“

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Entsprechenden Respekt zeigt Kevin Schröder, Trainer der SG Lindenfels/Winterkasten, vor dem Gegner: „Niko Kilian ist wieder dabei und trifft. Neuzugang Johann Wogawa zeigt Wirkung.“ Zunächst möchte sich Schröder allerdings für die einfühlsame, freundliche Geste des SV Lörzenbach zum frühen Tod eines Lindenfelser Spielers herzlich bedanken. „Das halten wir in Ehren.“ Zu den eigenen Perspektiven möchte Schröder zum jetzigen Zeitpunkt trotz elf beziehungsweise acht Punkten Vorsprung wenig sagen: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Auch die SG musste zuletzt Rückschläge, wie das 0:2 in Hofheim hinnehmen. Schröder: „Das ist aufgearbeitet. Nach dem 4:1 über den ISC und dem 7:0 über die SG NoWa sind wir wieder in der Spur, und zwar richtig gut.“

TSV Aschbach - FSV Rimbach (Sonntag, 15 Uhr)

„Der 4:1-Hinspielsieg hat gezeigt, dass wir an guten Tagen mir den ,Großen’ der Klasse mithalten können. Wieso sollte uns das im Rückspiel nicht gelingen?“ Thomas Baucsek, Trainer des TSV Aschbach, will endlich an die guten Auswärtsleistungen, zuletzt das 1:0 in Mörlenbach, auch für die Heimspiele angeknüpft wissen. Er räumt aber auch ein, dass sein Team in der Partie gegen den FSV Rimbach als Außenseiter gilt. Dazu spielt der FSV zuletzt zu konstant auf. Baucsek: „Rimbachs Trainer Marcel Reibold scheint die richtigen Hebel zu finden, sein Team von Woche zu Woche neu zu guten Leistungen zu motivieren.“ Als kleinen Vorteil betrachtet er, dass Rimbach am Donnerstagabend in Fehlheim antrat: „Das kostet Kraft.“ Auch personell sieht es bei Aschbach wieder besser aus: „Florian Wagner ist wieder fit und wird mit dabei sein. Lennox Bräse ist die letzte Woche schon ins Training eingestiegen und wird wieder zu einer Option. Für Dylan Bräse wird das Spiel wohl noch zu früh kommen.“ Ersatztorhüter Jan Wagner fällt weiter aus. Denis Mulaj plagen Wadenprobleme. Hier, so Baucsek, muss abgewartet werden.

TG Trösel - ISC Fürth (Sonntag, 15 Uhr)

Die TG Jahn darf und soll den ISC Fürth nicht unterschätzen. Das sagt Trösels Sprecher Tonino Gianforcaro: „Nur dann können wir die drei Punkte im Tal behalten.“ Die Bilanz der letzten Wochen gibt ihm recht. Schon zu oft mussten die Favoriten gegen den Außenseiter und den Abstiegskandidaten Nummer eins in den letzten Wochen einem Rückstand hinterherlaufen, bevor sich dann doch der konditionelle Vorteil bemerkbar machte. Auch im Hinspiel ist bei der TG Jahn nach einer knappen Halbzeitführung der Knoten erst in der zweiten Halbzeit zu einem klaren 7:0-Auswärtssieg geplatzt. Auf der anderen Seite bemerkt ISC-Sprecher Salahudin Zulovic, dass sein Team nun besser eingespielt ist, dass sich die Zugänge bemerkbar machen. Für ihn gilt, auch in Trösel den Kampf anzunehmen. Trösel tritt mit einem verdienten Auswärtssieg bei der FSG Riedrode II im Rücken an, hat den Blickkontakt zum zweiten Platz noch nicht gänzlich verloren und steht personell gut da.

FV Hofheim - SV/BSC Mörlenbach (Sonntag, 15 Uhr)

Der FV Hofheim ist zu Hause eine Macht. Das musste Tabellenführer SG Lindenfels/Winterkasten vor zwei Wochen anerkennen. Mit diesem Respekt fährt auch Mörlenbachs Spielertrainer Riza Aydogan zum „mit am schwersten Auswärtsspiel in dieser Saison“. Der Tabellenplatz soll nicht täuschen. Spielertrainer Maximilian von Dungen war in der Hinrunde lange verletzt. Aydogan: „Der macht bei Hofheim den Unterschied.“ Wie verhext war mal wieder der Heimspiel-Aufritt des SV/BSC gegen den TSV Aschbach. Chance um Chance wurde vergeben. Es fehlte der letzte Wille, die Kaltschnäuzigkeit. Genau mit diesen Tugenden war der SV/BSC bisher auswärts optimal erfolgreich. Leon Renzland sollte wieder zum Kader stoßen. Sein Bruder Robin, Julius Fries und Florian Kai Seltenreich werden dagegen weiter fehlen. mk