Fußball

Kreisoberliga: Vermeintliches Topspiel in Unter-Abtsteinach

Der Vorjahresdritte SG Unter-Abtsteinach empfängt Vizemeister Olympia Lorsch – derzeit sieht es in der Tabelle aber anders aus. SV Lörzenbach hat Selbstvertrauen getankt.

SGU-Torwart Tyron Darffour packt sicher zu: Den Schwung des ersten Saisonsieges gegen die SG Lindenfels/Winterkasten wollen die Unter-Abtsteinacher ins nächste Heimspiel gegen Olympia Lorsch mitnehmen. Foto: Fritz Kopetzky
SGU-Torwart Tyron Darffour packt sicher zu: Den Schwung des ersten Saisonsieges gegen die SG Lindenfels/Winterkasten wollen die Unter-Abtsteinacher ins nächste Heimspiel gegen Olympia Lorsch mitnehmen.

Unter-Abtsteinach. In der Fußball-Kreisoberliga kommt es am Sonntag, 15 Uhr, zum Duell zweier Teams, die vor der Runde als Meisterschaftsanwärter gehandelt wurden. Die SG Unter-Abtsteinach, die in der vergangenen Spielzeit den dritten Tabellenplatz belegte, empfängt den Vizemeister Olympia Lorsch. Derzeit stehen beide Teams aber nicht ganz oben in der Tabelle. Die SGU hat aus ihren ersten drei Partien vier Punkte geholt und ist Liganeunter. Die Olympia startete mit sieben Zählern aus drei Begegnungen besser und liegt auf Rang drei.

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„Wir haben uns am vergangenen Wochenende mit dem 4:1 zu Hause gegen die SG Lindenfels/Winterkasten endlich einmal belohnt und wollen den Schwung nun in die Partie mitnehmen“, betont der Unter-Abtsteinacher Trainer Marcus Lauer. Einen Favoriten in der vermeintlichen Top-Partie gibt es für ihn nicht. „Die Olympia ist eine sehr eingespielte Truppe, sie hat zuletzt gegen Heppenheim mit 4:2 gewonnen. Aber wir wollen jedes Spiel gewinnen, dafür müssen wir hart arbeiten“, sagt Lauer, der hofft, dass sein Team nach einem schwachen Start mit Niederlagen bei der SG Reichenbach und einem Remis gegen Aufsteiger Starkenburgia Heppenheim nun auf Touren kommt.

FV Biblis - SV Lörzenbach (Sonntag, 15 Uhr): Der SV Lörzenbach hat zuletzt vier Punkte aus den letzten zwei Spielen geholt und steht mit fünf Zählern auf dem siebten Tabellenplatz. Coach Ron Hachenberger ist zufrieden. „Wenn du gegen den Zweiten gewinnst und gegen den Ersten unentschieden spielst, dann ist das sehr gut. Wir hatten beim 1:1 gegen Einhausen ja auch noch Pfostenschüsse.“ Der Trainer, der zuletzt nicht am Spielfeldrand stand, kehrt am Sonntag zurück, wenn sein Team beim Ligavierten FV Biblis antritt. „Vom Kader sind wir noch lange nicht komplett. Aber wenn die Jungs wieder alles reinhauen, dann ist auch gegen Biblis etwas drin.“

Der FV hat sieben Punkte geholt. „Die Bibliser haben sich im Sommer gut verstärkt und die Ergebnisse mit einem Sieg über den VfL Birkenau sprechen für sich“, hat Ron Hachenberger Respekt, aber keine Angst vor dem nächsten Gegner und betont: „Wir wollen auch dort ein gutes Spiel machen.“

SSG Einhausen - KSG Mitlechtern (Sonntag, 15 Uhr): Die KSG Mitlechtern steht schon voll im Abstiegskampf. So sieht es jedenfalls Trainer Ronny Sauer, der sagt: „Unsere hohen Erwartungen vor dieser Saison muss ich leider komplett begraben. Wir spielen bereits jetzt nur noch gegen den Abstieg. Das ist bitter, aber auch nur realistisch.“ Der Grund ist die große Ausfallliste. „Wir haben aktuell elf sichere Ausfälle, wovon letztes Jahr noch sieben von Anfang an spielten. Drei Spieler sind fraglich. Ich weiß nicht, ob es andere Vereine gibt, die bei eventuell 14 Ausfällen noch eine Mannschaft stellen könnten“, zuckt Sauer mit den Schultern.

In der vergangenen Woche reichte es trotz einer 2:0-Führung gegen die Tvgg Lorsch nicht mal zu einem Punkt. Nach dem 2:3 sagt Sauer aber: „Ich war total stolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben Lorsch mehr als nur Paroli geboten und ihre Sache exzellent gemacht. Zur Halbzeit waren wir 2:0 vorne und hätten gut und gerne die eine oder andere Chance mehr nutzen können. Leider schlägt allerdings dieses Jahr das Verletzungspech gnadenlos bei uns zu. Ich musste bereits zur Halbzeit dreimal wechseln, wodurch natürlich unsere Struktur maximal gelitten hat. Zudem kam unsere Mannschaft mit der harten und teilweise unfairen Gangart des Gegners nicht klar, wodurch sie sich den Schneid abkaufen ließ.

FC Groß-Rohrheim - SV Unter-Flockenbach II (Sonntag, 15 Uhr): Der letztwöchige 2:0-Heimerfolg gegen den FV Biblis hat bei der Unter-Flockenbacher Zweiten für Erleichterung gesorgt. „Wir sind defensiv sehr gut gestanden“, sagt Co-Trainer Yanick Cezane. In Groß-Rohrheim hofft der SVU II nun auf weitere Punkte. Die Alemannia landete zuletzt beim Tabellenschlusslicht FSG Bensheim einen 5:3-Sieg. bol