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Medien: Bayern planen zweites Angebot für Kane

Bayern München lässt im Tauziehen mit Tottenham Hotspur um die Dienste von Stürmerstar Harry Kane nicht locker. Einem Medienbericht zufolge planen die Bayern ein zweites Angebot.

Die Bayern sollen mit ihrem ersten Angebot für Harry Kane abgeblitzt sein. Foto: John Walton/PA Wire/dpa
Die Bayern sollen mit ihrem ersten Angebot für Harry Kane abgeblitzt sein.

München (dpa) - Der FC Bayern München plant offenbar einen zweiten Vorstoß für die Verpflichtung von Wunschstürmer Harry Kane. Wie die englische Zeitung «Daily Mail» und Pay-TV-Sender Sky berichteten, arbeitet der deutsche Fußball-Rekordmeister an einem zweiten Angebot an Tottenham Hotspur. Das könnte laut «Daily Mail» rund 93 Millionen Euro plus Bonuszahlungen betragen.

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Mit dem ersten Angebot über umgerechnet rund 70 Millionen Euro sollen die Münchner vor einigen Tagen bei den Spurs abgeblitzt sein. Laut Sky ist Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge aus Münchner Sicht die treibende Kraft in den Verhandlungen.

Matthäus: «Kane ist es allemal wert»

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus ist sicher, dass die Bayern für ihren Wunschspieler bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen. «Günstig wird er nicht werden, dieser Transfer, aber nachdem es mit Haaland nicht geklappt hat und jeder im Club der Meinung ist, dass man einen Weltklasse-Stürmer benötigt, wird der Verein mindestens an die Grenze des Möglichen gehen und alles in die Waagschale werfen, was die Kasse hergibt», schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne: «Kane ist es allemal wert.»

Auch für die Bundesliga wäre ein Transfer des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft «ein großer Gewinn», meinte Matthäus: «Wir können solche Namen gut gebrauchen.» Der langjährige Bayern-Kapitän sieht gute Chancen der Münchner: «Der FC Bayern gehört zu den Top 5 auf der Welt, warum sollte er also nicht kommen wollen? Ob man ihn lässt, ist die andere Frage.»

Auch Bayern-Profi Thomas Müller beobachtet den Transferpoker um Kane höchst interessiert. «Ich habe noch keinen gefunden, der ihn nicht gut findet», sagte Müller der «Bild»-Zeitung.