Eishockey

Münchner DEL-Stotterstart: Söderholm erwartet Steigerung

Red Bull München startet mit einem Sieg in die neue DEL-Saison. Gegen Düsseldorf aber leistet sich der Favorit noch viele Patzer und muss zittern. Coach Söderholm findet kritische Worte.

Der EHC Red Bull München besiegte zum DEL-Saisonstart die Düsseldorfer EG mit 4:2. Foto: Sven Hoppe/dpa
Der EHC Red Bull München besiegte zum DEL-Saisonstart die Düsseldorfer EG mit 4:2.

München (dpa) - Immerhin das Ergebnis passte für Toni Söderholm bei seinem Debüt als Coach in der Deutschen Eishockey Liga. Nach dem 4:2 seines EHC Red Bull München im Eröffnungsspiel der neuen Saison gegen die Düsseldorfer EG wusste der frühere Bundestrainer aber, dass sich die Truppe noch steigern muss.

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«Wir können uns glücklich schätzen, das Spiel am Ende noch gewonnen zu haben», sagte der Finne und bemängelte viele Nachlässigkeiten des Meisterschaftsfavoriten.

Zwei späte Tore durch Trevor Parkes und Maximilian Kastner sicherten den Gastgebern am Donnerstagabend den Sieg, nachdem die Düsseldorfer ebenfalls im Schlussabschnitt per Doppelschlag überraschend den 2:2-Ausgleich erkämpft hatten. Der Schlüssel zum Erfolg der Münchner war das Überzahlspiel, das dem EHC die ersten drei Tore ermöglichte. «Im Fünf gegen Fünf haben wir nicht so geliefert», bemängelte Söderholm.

«Wollen wir wieder Meister werden»

Die Nachlässigkeiten gelte es abzustellen, sagte der Coach, der vor der Saison die Nachfolge von DEL-Rekordtrainer Don Jackson angetreten hatte. Schon am Sonntag gastiert der amtierende Champion bei den Adlern Mannheim zum ersten Spitzenspiel zweier Titelkandidaten in dieser Saison. Zwei motivierte Teams, viel Tempo und harte Zweikämpfe: All das erwartet Söderholm dann. «Das wird Werbung fürs deutsche Eishockey werden.»

«Natürlich wollen wir wieder Meister werden», sagte Matchwinner Parkes nach der Partie in der Olympia-Eishalle - das sei bei einem Verein wie Red Bull München immer das Ziel. Darüber hinaus schielen die Bayern auch auf eine erfolgreiche Saison in der Champions Hockey League. Um auch dort in den entscheidenden Partien vor allem gegen die Eliteteams aus Skandinavien bestehen zu können, hat München noch Arbeit vor sich.