Fußball

B-Klasse: Tim Eitzer führt Laudenbach zurück in die Erfolgsspur

Der Angreifer steuert vier Tore zum 5:0 gegen den SSV Vogelstang II bei. B-Klassen-Spitzenreiter FV Leutershausen müht sich gegen die SpVgg 07 Mannheim zum 2:1.

Tim Eitzer (Mitte) war der alles überragende Mann beim Laudenbacher 5:0-Sieg in Vogelstang. Foto: Thomas Rittelmann
Tim Eitzer (Mitte) war der alles überragende Mann beim Laudenbacher 5:0-Sieg in Vogelstang.

„Wenn man auch solche Spiele gewinnt, ist das in der Regel ein gutes Zeichen“, sagte Leutershausens Spielleiter Marcel Fischer nach dem 2:1 (1:1)-Arbeitssieg der B-Klassen-Reserve des FVL gegen die SpVgg 07 Mannheim. „Zunächst hatten wir alles im Griff und sind auch durch ein schönes Tor von Marius Schmitt früh mit 1:0 in Führung gegangen“, berichtete Fischer. Danach aber kamen die Gäste besser ins Spiel – und durch Dulbas auch in der 20. Minute zum Ausgleich. In der Pause stelle FVL-Trainer Dominik Sättele um, die Joker Lenny Strohmenger und Frieder Pfefferle sorgten fortan für deutlich mehr Schwung in den Angriffsbemühungen des Spitzenreiters. Gleichwohl habe seine Elf auch weiterhin „beileibe kein Feuerwerk“ abgebrannt, so Fischer. „Wir mussten das 2:1 letztlich irgendwie reinzwingen, um hier doch noch als Sieger vom Feld zu gehen“, sagte der Spielleiter. Bastian Hammerstein ließ sich nicht zweimal bitten und stocherte den Ball in der 65. Minute zum Siegtreffer über die Linie.

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FV Leutershausen II: Instynski; Schmitt, Brand, Siegmund, Harbarth (47. Pfefferle), Böhler, Hammerstein, Bernd (47. Strohmenger), Gellert, Davydov, Hutzl (53. Sättele).

Laudenbach siegt glanzlos

Als klarer Favorit ging der SV Laudenbach in die Partie beim Vorletzten SSV Vogelstang II – und erfüllte diese Erwartungen beim 5:0 (3:0)-Erfolg am Ende auch. „Wir haben endlich mal wieder gewonnen, zu Null gespielt und fünf Tore geschossen. Das war’s dann aber auch schon, denn eigentlich war unsere Leistung trotz des deutlichen Sieges wenig überzeugend“, sagte SVL-Pressewart Yannick Wunder. Und weiter: „Wir haben viel zu kompliziert und ungenau gespielt. Normalerweise müssen wir hier noch viel höher gewinnen.“ Tim Eitzer sorgte mit einem lupenreinen Hattrick vor dem Seitenwechsel für die 3:0-Führung (10./Foulelfmeter, 31., 36.) für die Elf von Trainer Dirk Resnik. Auch das 4:0 ging nach der Pause auf das Konto des treffsicheren SVL-Angreifers (62.). Den fünften Laudenbacher Treffer besorgte der gerade erst eingewechselte Nico Schuchardt in der 69. Minute. Durch den zehnten Sieg im 18. Spiel verteidigte der Absteiger aus der A-Klasse zumindest Platz fünf vor den formstarken Teams aus Schriesheim und Heddesheim.

SV Laudenbach: Baier; Lüger (46. Will), Kungl (68. Schuchardt), Harpain, Sritharan, Lache, Eitzer (75. Braun), Waldmann (46. Winz), Youssoufa, Geiger, Herion (68. Beining).

Schriesheim II punktet weiter

Der SV Schriesheim II marschiert unter seinem neuen Trainer Marco Weber weiter in Richtung oberes Tabellendrittel. Nach zuletzt drei Siegen und einem Unentschieden ließ die SVS-Reserve mit dem 3:0 (1:0) gegen den TSV Sulzbach II am Sonntag einen weiteren Dreier folgen. „Natürlich bin ich mit dieser Serie zufrieden“, sagte Weber. Er gab aber auch zu Protokoll, „dass es uns Sulzbach heute ziemlich schwer gemacht hat“. Mit Fischer und Miftari kamen beim TSV zwei Spieler aus dem Kader der spielfreien ersten Mannschaft zum Einsatz – „das hat man durchaus gemerkt“, so Weber.

Ein Sonderlob verteilte der SVS-Coach zudem an Sulzbachs Keeper Marc Hammermeister, der „überragend“ gehalten habe. „Da wir auch noch Pfostenpech hatten, hätten wir trotz der guten Sulzbacher Leistung vielleicht sogar noch höher gewinnen können“, führte Weber weiter aus. Unter dem Strich war der Übungsleiter jedoch auch mit dem 3:0 einverstanden. „Wir waren in einem guten B-Klassen-Spiel, das mit Sicherheit auch den Zuschauern Spaß bereitet hat, einfach einen Tick besser“, sagte er. Die Schriesheimer Tore erzielten Tim Möllenbeck (38.), Simon Ammann (52.) sowie der kurz zuvor eingewechselte Jeffrey Osei Owusu-Asamoah in der Schlussminute.

SV Schriesheim II: Jüllich; Ullrich, Pagonas, Röger (75. Haas), Rockrohr, Möllenbeck, Rudolf, Beckenbach (65. Idubor), Ammann (85. Owusu-Asamoah), Will, Lohrich (55. Knies).

TSV Sulzbach II: Hammermeister; Bilir, Fischer, Miftari (60. Berger), Herwig, Ehret, Bekyigit (65. Demirci), Süzen (60. Jöst), Schuster, Akin, Zaplatilek (60. Altun).

TuS tritt auf der Stelle

Trotz der 1:0-Führung durch Justin Frohn (13.) und erbitterter Gegenwehr – die Entscheidung durch den zweifachen Torschützen Sebastiano Fallico fiel erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit – ist es dem TuS Weinheim am Sonntagnachmittag nicht gelungen, dem Tabellenzweiten SV Sandhausen bei der 1:3 (1:1)-Niederlage etwas Zählbares abzunehmen. Während die Gäste aus dem Mannheimer Stadtteil Spitzenreiter FV Leutershausen II durch den glücklichen Erfolg auf den Fersen bleiben, tritt der TuS um Spielertrainer Dennis Proyer als Tabellenelfter mit der Bilanz von fünf Siegen, zwei Unentschieden und mittlerweile elf Saisonniederlagen weiter auf der Stelle.

TuS Weinheim: Ehret; Kilic, Rexhepi, Proyer, Özel, Ayarig, Stadler, Abu-Jardeh, Sari, Yasar, Frohn. Eingewechselt: Benitez, Sindilaru, Ostojic, Ahmed, Georgiev.

SVR verliert „unnötig“

Auch beim Gastspiel in Rippenweier hat Fußball-B-Klassist Fortuna Heddesheim III seine aufsteigende Form untermauert. Die Elf von Damir Podgorac gewann mit 3:1, bereits zur Halbzeit hatte die Fortuna nach dem Führungstreffer durch Johannes Wett (4.), dem postwendenden Ausgleich durch Michael Geller und dem ersten Tor von Doppelpacker Kevin Mildenberger (37.) mit 2:1 in Führung gelegen. 15 Minuten vor dem Ende machte Mildenberger mit seinem zweiten Tor dann den Deckel drauf.

Als „unnötig“ bezeichnete Rippenweiers Abteilungsleiter Lars Schmitt die bereits neunte Saisonniederlage. Tatsächlich hatte der SVR nach dem Ausgleich mehrere Chancen, um selbst in Führung zu gehen, ließ diese aber allesamt ungenutzt. „Da hatte Heddesheim Glück“, befand Schmitt. Auch Fortuna-Spieler Johannes Wett attestierte den Gastgebern eine „gute erste Halbzeit“, mit einer deutlichen Steigerung in Halbzeit zwei habe sich sein Team den Auswärtssieg jedoch „durchaus verdient“, so Wett.

SV Rippenweier: Croseck; Gang, Grieb, Stock, Strauch (55. Boldt), Walla, Geller (23. Holdernig), Weigold, Kawohl (88. C. Bickel), Qaisi (70. Antona), D. Bickel.

Fortuna Heddesheim III: Podgorac; Wett, Jamal (27. Knobloch), Stronjak, Mildenberger, Hutzl (71. Amoo), Klemm, Akpinar, Böhler (77. Werkhausen), Mendel, Pretschker.