Handball

Der Zeitplan für die Bergsträßer Spielgemeinschaft steht

Bis Ende 2023 soll das Konzept für das "Handballteam S3L" kein Konzept mehr sein, sondern ein "bis in alle Details festgezurrter Plan".

Gut 200 Zuhörer verfolgten Mitte Mai in der Sachsenhalle die Präsentation zur Handball-Spielgemeinschaft zwischen TVG Großsachsen, SG Leutershausen, SG Hohensachsen und TSG Lützelsachsen. Foto: Weinheimer Nachrichten
Gut 200 Zuhörer verfolgten Mitte Mai in der Sachsenhalle die Präsentation zur Handball-Spielgemeinschaft zwischen TVG Großsachsen, SG Leutershausen, SG Hohensachsen und TSG Lützelsachsen.

Es wird noch einiges diskutiert und neu überlegt werden müssen, doch die grundsätzliche Entscheidung ist gefallen: Die Mitglieder der SG Leutershausen, des TVG Großsachsen, der SG Hohensachsen und der TSG Lützelsachsen haben sich mit großer Mehrheit für die Bildung einer Handballspielgemeinschaft ausgesprochen. Ein Ergebnis, das die Arbeitsgemeinschaft, die eigens zur Erarbeitung eines Konzepts für die Spielgemeinschaftgegründet wurde, begeistert.

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Mehrere Monate sei die Gruppe damit beschäftigt gewesen. „Vieles wurde geplant, neu durchgedacht, wieder verworfen und strukturiert“, heißt es nun in einer Mitteilung. Der über 30 Seiten starke Entwurf der Arbeitsgruppe wurde Mitte Mai zunächst in der Großsachsener Sachsenhalle vorgestellt, danach hatten die Mitglieder der Vereine das Wort, ehe auch die Vorstände ihre finale Zustimmung erteilten.

Ein Meilenstein ist erreicht

„Damit ist ein Meilenstein erreicht“, sagt Uli Roth, der sich als Urgestein der SG Leutershausen seit Jahren für eine Spielgemeinschaft einsetzt. Gleichwohl betont der Rekordnationalspieler der SGL: „Die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an.“ Und Volker Glock, Vorstand der HG Saase, ergänzt: „Wir werden uns mit dem Kernteam Anfang August zusammensetzen, um weitere Schritte zu besprechen und weitere Details zu klären.“

Zuvor aber müssen die vier Vorstände den Spielgemeinschaftsvertrag für das neue „Handballteam S3L“ unterschreiben – was allerdings als „reine Formsache“ gilt. Der aktuelle Plan sieht vor, dass dies bis Anfang September abgeschlossen ist und man in die Umsetzung gehen kann.

Vereinsfarben und Wappen weiter offen

Strittig waren bei den bisherigen Diskussionen vor allem die Themen Vereinsfarbe und Wappentier. „Hier haben wir uns noch nicht endgültig festgelegt, wir werden das bei der nächsten Besprechung Anfang August gemeinsam diskutieren“, betont Dominic Sauer, Abteilungsleiter des TVG Großsachsen. Man werde aber mit Sicherheit einen Kompromiss finden, mit dem am Ende alle leben können, merkt er an.

Für Mark Wetzel und Tom Zahn, die Sportlichen Leiter der Herrenmannschaften von SGL und TVG ist der Zusammenschluss, der im Übrigen nur die Handball-Abteilungen und nicht die Vereine in ihrer Gesamtheit betrifft, „nahezu alternativlos“. Der Handball an der Bergstraße werde es in den kommenden Jahren zunehmend schwer haben, eine Bündelung der Kräfte sei deswegen auch aus finanzieller Sicht nicht nur von Vorteil, sondern dringend nötig, betonen sie.

Spielbetrieb soll 2024 starten

Und Uli Roth ist sich sicher: „Die Spielgemeinschaft ist eine historische Chance.“ Weiter kündigt er an: „Jetzt werden wir mit Vollgas an der Umsetzung arbeiten, damit wir in eine erfolgreiche Zukunft schauen können“.

Bis Ende des Jahres soll das Konzept dann kein Konzept mehr sein, sondern ein bis in alle Details festgezurrter Plan. „Bis dahin muss alles stehen“, erklärt Uli Roth, „damit wir im Sommer 2024 mit der Spielgemeinschaft ,Handballteam S3L' starten können“. feh