Die S3L ist am Freitagabend mal kein Favorit
Saase3Leutershausen muss bei der TSG Münster ran, die zuletzt den Titelfavoriten der 3. Liga deklassierte.
Hirschberg. Drei Auswärtssiege haben die Drittliga-Handballer von Saase3Leutershausen schon auf ihrem Konto stehen. Das kann sich sehen lassen und natürlich hofft die S3L, an diese Erfolge anzuknüpfen. Allerdings wartet am Freitagabend ab 20.15 Uhr in Münster der wohl bisher stärkste Gegner in fremder Halle. Mit zehn Toren Differenz warf die TSG am vergangenen Samstag Titelkandidat Saarlouis aus der Halle. „Das ist eine Top-Mannschaft, gegen die wir bei einem Vorbereitungsspiel verloren haben“, sagt S3L-Trainer Florian Taafel. „Münster hat einen breiten und tiefen Kader mit mindestens acht guten Spielern auf den entscheidenden Positionen“, weiß der Coach, der bei seinem eigenen dünnen Kader immer wieder basteln und dosieren muss. Ein starker Münsteraner sei beispielsweise Patrick Weber, ein Mann mit Bundesligaerfahrung, der ein absoluter „Shooter“ sei. Mit Johannes Jepsen, der ebenfalls Bundesligaerfahrung hat, steht zudem ein sehr guter Keeper im TSG-Tor.
„Da sind einige hochkarätige Handballer mit viel Erfahrung dabei. Wir sind diesmal klarer Außenseiter“, bekennt der Trainer, dennoch fahre man mit Optimismus nach Münster. Die bisherigen Leistungen der Bergsträßer sprechen für sich, ein guter Tabellenplatz und ein sehr guter Teamgeist sind wesentliche Faktoren für gute Laune. „Wir sind kämpferisch stark und taktisch gut aufgestellt, wir haben uns sehr gut vorbereitet und natürlich wollen wir Punkte mit nach Hause bringen“, betont der Coach. Der Kader der S3L ist komplett und alle werden morgen die Fahrt mit antreten.
Dennoch schreibt Taafel der ebenfalls mit 11:3 Punkten gestarteten TSG Münster die Favoritenrolle zu. Anwurf ist um 20.15 Uhr in Kelkheim in der Eichendorffschule Münster. Es ist das erste von zwei Freitagsspielen. Am 23. Oktober muss S3L in Hanau ran, bevor Top-Favorit Krefeld Niederrhein am 31. Oktober nach Leutershausen kommt. feh