Leichtathletik

Eine Lokalmatadorin für die Weinheimer Hochsprung Gala

2022 wurde sie überraschend deutsche Hallenmeisterin, 2024 hatte sie mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Nun scheint es, als sei Bianca Stichling rechtzeitig bereit für neue Höhen.

Bianca Stichling zeigt sich in starker Frühform - sehr zur Freude ihres früheren Trainers Thomas Geißler, zugleich Meetingchef der BKK Freudenberg Hochsprung Gala. Foto: TSG Weinheim
Bianca Stichling zeigt sich in starker Frühform - sehr zur Freude ihres früheren Trainers Thomas Geißler, zugleich Meetingchef der BKK Freudenberg Hochsprung Gala.

Beim Meeting in Herzebrock-Clarholz stiegen gleich mehrere Hochspringer in die neue Saison ein – allen voran die Olympia-Sechste Christina Honsel. Die 27-Jährige gewann den Wettkampf mit starken 1,90 Meter.

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Doch auch die Birkenauerin Bianca Stichling hatte Grund zur Freude. Nach einem verletzungsgeplagten Jahr 2024 konnte die deutsche Hallenmeisterin von 2022 nun direkt mit 1,83 Meter als Zweite überzeugen. Zugleich freute sie sich über die lobenden Worte ihres früheren Trainers Thomas Geißler, der die 24-Jährige postwendend als „Neuzugang“ für die BKK Freudenberg Hochsprung Gala am 7. Februar in der Weinheimer TSG-Halle vorstellt.

Zwei Meistertitel im TSG-Dress

Nach zwei Jahren Abwesenheit wird Stichling, die 2018 und 2019 im Trikot der TSG Weinheim zwei deutsche Jugendmeisterschaften gewonnen hatte, demnach in ihre Geburtsstadt zurückkehren.

„Ich bin in guter Form und freue mich auf die tolle Atmosphäre in der TSG-Halle, die immer für ein paar Extra-Zentimeter gut ist“, sagt Stichling, die sich in Weinheim mit Honsel, Vorjahressiegerin Imke Onnen, der EM-Zweiten von 2023 (Halle), Britt Weerman (Niederlande), sowie der U20-Weltmeisterin Angelina Topic (Serbien) messen wird.