Fußball

Lukas Cambeis: "Wir schauen nach oben"

Der Trainer sieht Weinheim auf einem guten Weg. Und nicht nur er will die Serie weiter ausbauen

Die Weinheimer Marlon Ludwig, Gaetano Giordano und Noah Hannawald hätten auch gerne morgen wieder Grund zum Jubeln. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Die Weinheimer Marlon Ludwig, Gaetano Giordano und Noah Hannawald hätten auch gerne morgen wieder Grund zum Jubeln.

Drei Unentschieden, davon zwei in der Fremde, ein Heimsieg gegen den SV Waldhof II und die knappe 0:1-Niederlage gegen den FV Fortuna Heddesheim – so richtig schlau wird man aus den Ergebnissen von TS Mosbach in der Fußball-Verbandsliga nicht. Klar ist nur eins: Mit sechs Punkten aus zehn Spielen und dem vorletzten Platz sind die Rollen am Samstag ab 15 Uhr im Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion klar verteilt: Von Gastgeber TSG 1862/09, der mit 20 Punkten als Tabellenfünfter nur drei Punkte Abstand zum Tabellenzweiten aus Heddesheim hat, wird ein Heimsieg erwartet. Eine Haltung, die auch TSG-Trainer Lukas Cambeis teilt. Die drei Punkte sind vor dem Verfolgerduell am kommenden Samstag (26.) in Heddesheim fest eingeplant.

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„Da sind wir ehrlich. Natürlich wollen wir die drei Punkte gegen Mosbach holen und dann auch in Heddesheim gewinnen. Mit unserer Qualität schauen wir jetzt schon nach oben“, sagt der Weinheimer Coach, der eine deutliche Entwicklung seiner Mannschaft sieht. Von den letzten sieben Spielen hat die TSG 1862/09 sechs gewonnen, solch einen Rückfall wie beim Blackout in Neuenheim erwartet Cambeis nicht. Schließlich habe die Mannschaft gemerkt, dass sie alles geben muss, um zu gewinnen. Egal bei welchem Gegner. „Wir sind gewarnt, aber wir wissen auch, was wir können“, spricht Cambeis von einer sehr guten Phase seiner Mannschaft. „Gerade auch spielerisch waren die beiden letzten Spiele vom Ansatz her sehr gut. Auch wenn sich unser Spiel auf einem Kunstrasen ohne Platzfehler noch besser zeigt.“

Am Samstag wird das Heimspiel im Herberger-Stadion dennoch auf dem Naturrasen ausgetragen. Der Platz sei in Ordnung und die Mannschaft spiele von der Atmosphäre her natürlich auch lieber im Stadion. Hinzu kommt, dass Mosbach bei seinen guten Ergebnissen auch vom engen Kunstrasen auf dem Heimplatz in Neckarelz profitiert hat. Cambeis sieht Vorteile für seine Elf. „Wir haben schon mehr Qualität, auch wenn Mosbach keine schlechte Mannschaft hat.“ Und die wollen die Weinheimer auch mit einer veränderten Startelf auf den Platz bringen. Gaetano Giordano fehlte berufsbedingt im Training, Christian Moura ist privat verhindert, hinter David Kellers Einsatz steht ebenfalls ein Fragezeichen. „Aber die Jungs dahinter haben genauso ihre Qualitäten.“ Der Fokus ist auf den Samstag gerichtet und das Visier haben die Weinheimer in eine Richtung eingestellt: nach oben.