Tischtennis

TTC 46 startet am Samstag in die Wochen der Wahrheit

Weinheimer Damen haben richtungsweisende Spiele vor sich. Zum Auftakt kommt Jena zu ungewöhnlicher Anspielzeit

Yuan Wan wurde für die Team-WM in Südkorea berufen. Am Samstag geht es erst einmal im Heimspiel gegen Jena. Foto: Thomas Rittelmann
Yuan Wan wurde für die Team-WM in Südkorea berufen. Am Samstag geht es erst einmal im Heimspiel gegen Jena.

Die beiden nächsten Wochenenden dürften für das Damenteam des TTC 46 Weinheim in der 1. Bundesliga vorentscheidend sein, wie die Runde ausgehen kann: Vier Spiele stehen an, darauf folgen später nur noch drei. Den Rückrundenauftakt bildet das Heimspiel gegen SV SCHOTT Jena am Samstag, am Sonntag fährt das Team nach Langstadt, am Wochenende darauf stehen Begegnungen in Dachau und Böblingen auf dem Programm.

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Mehrmals verschoben wurde die Partie gegen Jena, nun auf Samstag, 3. Februar um 19 Uhr. Das Match in Thüringen zu Beginn der Serie ist in unangenehmer Erinnerung. Ohne Bruna Takahashi und mit der Verletzung von Yuan Wan setzte es eine überraschende 3:6-Niederlage gegen den Aufsteiger, und auch die folgenden Partien mit Unentschieden gegen Langstadt und Kolbermoor und der schwachen Leistung in Bingen verhagelten die erste Hälfte der Hinrunde.

Nun brennt das Quintett auf Revanche gegen die Thüringer, die inzwischen auf dem letzten Tabellenplatz rangieren, allerdings gar nicht so weit weg vom Rest der Teams. Das ist in dieser Saison besonders auffällig: Die Leistungsdichte ist extrem, jeder kann jeden schlagen, und zwischen 10:4 Punkten vom Ersten und 5:9 zum Letzten ist wenig Differenz.

Wundertüte aus Thüringen

Es geht nun also gegen die „Wundertüte“ aus Thüringen. Die ersten vier der Aufstellung sind vier Japanerinnen, von denen aber jeweils nur eine im Aufgebot stehen darf. So ist abzuwarten, ob und welche nach Weinheim anreist. Die Chinesin Qi Shi scheint nun einen deutschen Pass zu haben und könnte dabei sein und mit der 14-jährigen Koharu Itagaki, der für die Türkei spielenden Ece Harac und der Ukrainerin Valerija Mühlbach das Quartett für die Heisenberghalle bilden. Der neue Trainer des TTC 46 Rainer Schmidt kann auf das komplette Team zurückgreifen. An allen vier Terminen sollten alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, und so kann man gegen Jena doch auf einen doppelten Punktgewinn hoffen.

Schwieriger dürfte am Sonntag die Begegnung beim TSV Langstadt werden. Bruna Takahashi, Yuan Wan, Mateja Jeger, Daria Trigolos und Sophia Klee sind heiß darauf, die gute Platzierung am Ende der Vorrunde mit Rang drei zu bestätigen und dem Ziel näher zu kommen, einen der ersten sechs Plätze für die Play-offs zu erreichen. Neue Motivation wird vom Trainerwechsel einfließen. Yuan Wan wurde gerade als eine der fünf Akteurinnen für die Team-WM im Februar in Südkorea nominiert.

Langstadts erste Partie in 2024 gegen Dachau endete 5:5, und die ersten drei der Setzliste fehlten dabei: die Spanierin Xin Liu, die Hongkong-Chinesin Wai Yam Minnie Soo und die Taiwanesin Hsien-Tzu Cheng. Auch hier wird man am Spieltag sehen müssen, wer zur Verfügung steht. Ansonsten sind Chantal Mantz, Franziska Schreiner und Izabella Lupulescu alte Bekannte, mit denen man schon oft die Schläger gekreuzt hat. Jetzt geht es also los in 2024, und zwar mit zwei vollen Wochenenden für das TTC-Quintett, an denen einige Punkte zu vergeben sind. hol

1. Bundesliga Damen: Samstag, 19 Uhr: TTC 46 Weinheim - SV SCHOTT Jena, Sonntag, 14 Uhr: TSV Langstadt - TTC 46