Tischtennis

TTC 46 Weinheim will in Langstadt endlich den Sack zumachen

Ein Punkt fehlt den Bundesliga-Damen noch, um den Einzug ins Play-off-Halbfinale zu schaffen. Beim direkten Konkurrenten bietet sich bereits die vierte Chance.

Winter-Neuzugang Liu Weishan (vorne; hinten: Ece Harac) wird das TTC-Team auch am Samstag in Langstadt als Nummer eins anführen. Foto: Thomas Rittelmann
Winter-Neuzugang Liu Weishan (vorne; hinten: Ece Harac) wird das TTC-Team auch am Samstag in Langstadt als Nummer eins anführen.

Weinheim. Am Samstag, 1. März, möchten die Bundesliga-Damen des TTC 46 Weinheim endlich den Sack zumachen: Einer der beiden ersten Plätze in der Tabelle soll festgemacht werden, um bei den Play-off-Spielen im Anschluss an die Saison gleich ins Halbfinale einzuziehen. Aus den zwei noch ausstehenden Partien benötigen die Weinheimerinnen hierfür noch genau einen einzigen Punkt.

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Aktuell hat das Team von Trainer Rainer Schmidt mit der bisherigen Ausbeute von 16:6 Zählern drei Minuspunkte weniger auf dem Konto als der Tabellendritte TSV Langstadt, der bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat. Auch der Tabellenvierte Kolbermoor kommt auf neun Minuspunkte. Das direkte Aufeinandertreffen am Samstag in Langstadt hat demnach einen vorentscheidenden Charakter und kann getrost als Vorgeschmack auf die kommenden Play-offs angesehen werden.

Dass der vorzeitige Halbfinal-Einzug noch immer nicht fix ist, haben sich die Herbsteisterinnen vom TTC 46 indes selbst zuzuschreiben: Schon vor den letzten Begegnungen hatte man auf die Verwandlung des Matchballes gehofft, ein Unentschieden und zwei Niederlagen haben die Situation aber nicht gerade verbessert, obwohl die Konkurrenz mitgeholfen hat. Nun soll es also in Langstadt passieren.

Wahrscheinlich in Bestbesetzung

Am Samstag (15 Uhr) tritt das TTC-Team wahrscheinlich wieder in Bestbesetzung an, da die Nackenprobleme bei Yuan Wan bis dahin behoben sein sollten. In Normalform ist die deutsche Nationalspielerin immer für Punkte im vorderen Paarkreuz gut.

Yuan Wan sollte ihre Nackenprobleme bis Samstag überstanden haben. Foto: Thomas Rittelmann
Yuan Wan sollte ihre Nackenprobleme bis Samstag überstanden haben.

Weinheims Nummer eins ist auch dieses Mal wieder die neue Chinesin Weishan Liu, die bei der 3:6-Heimniederlage gegen Kolbermoor aber noch nicht überzeugen konnte. Jetzt, so hofft man beim TTC 46, hat sie sich akklimatisiert, sodass man auch von ihr etwas erwarten darf. Und im hinteren Paarkreuz können Ece Harac und Mateja Jeger in der Bundesliga eigentlich jede Gegnerin schlagen. Wenn der TTC dann auch noch im Doppel die oft gezeigten Stärken an die Platten bringen kann, sollte wieder etwas Zählbares möglich sein – wie schon im Hinspiel, das die Weinheimerinnen deutlich mit 6:2 für sich entschieden hatten.

Das wollen die heimstarken Langstädterinnen um die frühere Weinheimerin Sophia Klee aber natürlich verhindern. Mit der lautstarken Unterstützung des Publikums ist der TSV ohnehin nur schwer zu bezwingen, unabhängig davon, ob ihre etatmäßige Nummer eins, Orawan Paranang, am Samstag zu ihrem ersten Einsatz in der Bundesliga-Rückrunde kommt oder nicht. Denn auch die anderen Spielerinnen wie Klee, Chantal Mantz, Franziska Schreiner oder Izabela Lupulesku können den Weinheimerinnen Probleme bereiten. hol/fran