Wünschmichelbach hat Aufstiegsspiele im Visier

Der TVW erkämpft sich in der 2 Bundesliga ein Polster für den Liga-Schlussspurt

Jan Pfeifer (links) und Brian Croseck wollen den Vorsprung für den TVW jetzt auch ins Ziel bringen. Foto: Kathrin Oeldorf
Jan Pfeifer (links) und Brian Croseck wollen den Vorsprung für den TVW jetzt auch ins Ziel bringen.

Der Traum von den Aufstiegsspielen lebt weiter: Mit den beiden Siegen in der 2. Faustball-Bundesliga in Bretten holte der TV Wünschmichelbach wichtige Punkte im Kampf um die Plätze für die Aufstiegsrunde. Nur eine Woche nach den Heimsiegen gegen dieselben Gegner musste der TVW wieder gegen ESG Karlsruhe und TV Bretten ran. Dieses Mal musste sich die Mannschaft um ihren Angriffshünen Tim Lutz mehr strecken.

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Im ersten Spiel gegen die ESG Karlsruhe war es der fast schon gewohnt fahrige Start des TVW, was auch den in Folge verdienten Satzverlust bedeutete. Die nächsten zwei Sätze liefen wieder souverän zugunsten der Weinheimer. Doch der Sack konnte nicht zugemacht werden, die Abwehrleistung ließ nach. Die ESG führte im Entscheidungssatz sogar schon 6:1. Der TVW wechselte nochmals und prompt war auch eine andere Energie auf dem Spielfeld. Mit großartiger Moral kämpfte sich der TVW zum 12:10.

Die Partie zwischen der ESG und dem TV Bretten endete in einer umkämpften Partie mit 3:1 für die Karlsruher, wobei die punktlosen Brettener niemals aufsteckten und erst in Satzverlängerung verloren. Auch in der Partie zwischen den Gastgebern und dem TVW ging der erste Satz „klassisch“ an Bretten. Danach folgte aber postwendend der Satzausgleich und direkt im Anschluss auch ein perfekter Satz mit 11:0 für den TVW, dem der TVW Auch Satz vier zum 3:1-Erfolg folgen ließ.

„Wir mussten uns ganz schön strecken, es lief nicht alles optimal. Vor allem dürfen wir nicht immer den ersten Satz aus der Hand geben“, bilanzierte ein trotzdem zufriedener Routinier Lars Quenzer. Mit diesen zwei Siegen festigte der TVW den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga West. Tabellenführer Karlsdorf gewann zudem gegen den Tabellendritten und ärgsten TVW-Verfolger aus Tiefenthal. Nun hat die Mannschaft um Jonas Schröter & Co. vier Punkte Vorsprung, um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde in Weinheim zu schaffen. jp