WNOZ will's wissen

Die besten Kreppel gibt es im Odenwald bei Helga Reinig

Mehr als 850 WNOZ-Leser haben ein eindeutiges Voting abgegeben: Die besten Berliner bekommt man demnach im Odenwald, aber auch ein Bäcker an der Bergstraße hat es aufs Podest geschafft.

Fans wissen: Dieses Foto ist gestellt, denn Helga Reinig backt und verkauft ihre Berliner bei Edeka Bylitza in Fürth erst wieder am Rosenmontag und Fastnachts-Dienstag. Foto: Thomas Rittelmann
Fans wissen: Dieses Foto ist gestellt, denn Helga Reinig backt und verkauft ihre Berliner bei Edeka Bylitza in Fürth erst wieder am Rosenmontag und Fastnachts-Dienstag.

Kreppel, Krapfen oder Berliner - egal, wie man das Schmalzgebäck auch nennen mag - schmecken das ganze Jahr und an Fastnacht ganz besonders. Doch wo gibt es in der Region die besten Kreppel? WNOZ wollte es ganz genau wissen und hat die Leser abstimmen lassen. Spoiler: Der Odenwald hat die Nase ganz weit vorne. 850 Leser haben abgestimmt - und so sieht das Ergebnis aus.

Die unangefochtene Berliner-Queen mit fast 200 Stimmen ist Helga Reinig aus Fürth. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie bei Edeka Bylitza in Fürth. Vor 12, 13 oder 14 Jahren - so genau kann Helga Reinig das selbst nicht sagen -, fing sie an, an Fastnacht Krapfen zu backen und bei Edeka zu verkaufen - aber nur an ausgewählten Tagen wie dem 11. November, dem Rosenmontag und dem Fastnachts-Dienstag. "Das hat ganz klein angefangen, ich war allein und hatte eine Schüssel Teig", verrät sie im Gespräch mit WNOZ.

Berliner mit Pflaumenmus und Zimt-Zucker-Topping

"Aber der Andrang war so groß, also habe ich meinem Chef gesagt, dass ich im nächsten Jahr Verstärkung brauche. Und dann ging das so weiter. Mittlerweile sind wir acht Personen und haben eine eigene Bäckermaschine", sagt Helga Reinig. Ihre Kunden kommen sogar aus Einhausen und aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, nur für die leckeren Berliner aus Reinig'scher Produktion. Zur Auswahl gibt es den Klassiker mit Erdbeermarmelade, eine Kreation mit Pflaumenmus, Zimt und Zucker sowie einen Apfelkreppel. Das Geheimnis ihrer Berliner verrät Helga Reinig natürlich nicht. Nur soviel: "Ich backe wie die Oma und verwende für den Teig die klassischen Zutaten."

Wann es Helga Reinigs Berliner zu kaufen gibt

Wer jetzt gleich ins Auto springen und nach Fürth düsen will, der sollte langsam machen: Die Berliner von Helga Reinig gibt es nur am Rosenmontag und Fastnachts-Dienstag bei Edeka Bylitza in der Heppenheimer Straße 70 in Fürth.

Bio-Bäckerei Bihn aus Wald-Michelbach

Auf Platz 2 landete mit 121 Stimmen die Bio-Bäckerei Bihn aus Wald-Michelbach. Bereits in der vierten Generation betreibt Familie Bihn die Bäckerei und der Nachwuchs steht schon in den Startlöchern, verrät Geschäftsführerin Petra Ihrig-Bihn. Seit 1990 wird bei Bihns ausschließlich in Bio-Qualität gebacken. Deshalb gibt es auch Dinkel-Berliner, Berliner aus Vollkornmehl und vegane Berliner. Kaufen kann man die Bihn'schen Berliner unter anderem online und direkt an der Bäckerei, Am Wetzel 1 in Wald-Michelbach - geöffnet ist dort Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 7 bis 11 Uhr.

Ninotschka Bihn bietet in der Bäckerei ihrer Familie in Wald-Michelbach unter anderem Bio-Berliner aus Vollkornmehl an. Sie und ihre Schwester Ribanna (nicht im Bild) sind schon die nächste Generation Bihn-Bäcker. Foto: Thomas Rittelmann
Ninotschka Bihn bietet in der Bäckerei ihrer Familie in Wald-Michelbach unter anderem Bio-Berliner aus Vollkornmehl an. Sie und ihre Schwester Ribanna (nicht im Bild) sind schon die nächste Generation Bihn-Bäcker.

Bäckerei Hug aus Lampertheim

Den dritten Platz im WNOZ-Kreppel-Ranking belegt mit knapp 100 Stimmen das Backparadies Hug aus Lampertheim, das unter anderem eine Filiale in Hemsbach und in Weinheim an der Viernheimer Straße betreibt. Auch wenn es bei Hug Berliner in den verschiedensten Variationen, zum Beispiel mit Eierlikör, gibt - am beliebtesten sind eben doch die Klassiker mit Marmeladenfüllung, sagt Filialleiterin Britta Hartmannsberger. Sie ist eine von rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Familienunternehmen Hug beschäftigt. Wie bei Familie Bihn in Wald-Michelbach ist auch die nächste Bäückergeneration schon im Betrieb aktiv, wie Thomas Hug und seine Frau Evi stolz auf der Webseite des Unternehmens verkünden. Sohn Daniel ist nämlich auch Bäckermeister. Die Hug-Berliner gibt s in Hemsbach, Landstraße 92 bis 94, und in Weinheim in der Bensheimer Straße 2, beide Filialen sind geöffnet Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr, am Samstag von 6 bis 16 Uhr und am Sonntag von 7 bis 16 Uhr. Hug ist auch im Globus-Baumarkt vertreten, geöffnet von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr.

Das Team vom Backparadies Hug in der Viernheimer Straße in Weinheim: Eliana Augustin, Filialleiterin Britta Hartmannsberger, Norman Ahmed und Florian Herrmann (von links). Foto: Verena Müller
Das Team vom Backparadies Hug in der Viernheimer Straße in Weinheim: Eliana Augustin, Filialleiterin Britta Hartmannsberger, Norman Ahmed und Florian Herrmann (von links).