Polizeieinsatz

35.000 feiern in Frankfurt das kurdische Neujahrsfest Newroz

Menschen nehmen 2023 in Frankfurt an der zentralen Feier zum kurdischen Neujahrsfest Newroz teil. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
Menschen nehmen 2023 in Frankfurt an der zentralen Feier zum kurdischen Neujahrsfest Newroz teil.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Doppelt so viele Menschen wie erwartet haben am Samstag in Frankfurt das kurdische Neujahrsfest Newroz gefeiert - nach Polizeiangaben kamen rund 35.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Zum Start habe der große Zulauf dafür gesorgt, dass die Autobahn 648 wegen Überlastung zeitweise gesperrt werden musste, hieß es von der Polizei. Mehrfach habe es gefährliche Situationen gegeben, weil Fahrer auf der Autobahn hielten, um ihre Mitfahrer unmittelbar in der Nähe des Veranstaltungsortes aussteigen zu lassen. Es habe eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegeben, teilten die Beamten mit.

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Vereinzelt hätten Teilnehmer eine Anzeige bekommen, weil sie Fahnen mit verbotenen Symbolen dabeigehabt hätten. Das unbeständige Wetter mit Hagel und Sturmböen habe aber dafür gesorgt, dass viele das Fest bereits früh wieder verlassen hätten. Newroz ist das wichtigste kurdische Fest.

Deutlich weniger Teilnehmer als erwartet kamen am Nachmittag zu einem propalästinensischen Aufzug in Frankfurt - statt der prognostizierten 1000 waren es nach Polizeiangaben nur 350. Vier Teilnehmer erhielten Strafanzeigen, unter anderem wegen Volksverhetzung, öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Billigung von Straftaten.