Drogen

Bislang wenig Anträge auf Cannabis-Anbau

Vor dem Kiffen steht der Papierkram. Seit kurzem können Cannabis-Vereine den Anbau der Pflanze beantragen.

Beim zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt sind inzwischen die ersten Anträge von Cannabis-Clubs für den Anbau der Pflanzen eingegangen. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Beim zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt sind inzwischen die ersten Anträge von Cannabis-Clubs für den Anbau der Pflanzen eingegangen. (Symbolbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Die Zahl der Anträge von Vereinen zum Anbau von Cannabis-Pflanzen in Hessen ist noch sehr überschaubar. Bislang seien zwei prüffähige Anträge eingegangen, teilte das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt auf Anfrage mit. Beide Anträge würden bereits bearbeitet. Eine Genehmigung oder Ablehnung sei noch nicht erteilt.

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Nach Inkrafttreten der umstrittenen Teillegalisierung von Cannabis können spezielle Clubs seit 1. Juli Anträge für den Anbau dieser Pflanzen stellen. Zahlreiche solcher Vereine haben sich in Hessen schon eintragen lassen, um die weiteren Schritte auf dem Weg zu einer Anbaulizenz gehen zu können. 

Für einen Antrag müssen nach Aussagen von Cannabis-Clubmitgliedern viele Regularien erfüllt werden. Beantragt werden müsse unter anderem eine Steuernummer, dies dauere acht bis zwölf Wochen. Auch ein Führungszeugnis für Behörden sei nötig, hatte der Frankfurter und Rüsselsheimer Cannabis-Club Bembel Buds mitgeteilt.