Landkreis Groß-Gerau

Familie mit Einjährigem nach Wohnungsbrand im Krankenhaus

Nach einem Wohnungsbrand muss eine Familie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Der Vater springt aus dem ersten Stock, um sich zu retten.

Die Wohnung der Familie ist nach dem Brand nicht bewohnbar. (Symbolbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Die Wohnung der Familie ist nach dem Brand nicht bewohnbar. (Symbolbild)

Mörfelden-Walldorf (dpa/lhe) - Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist eine dreiköpfige Familie mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Bei allen bestünde der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Der 41 Jahre alte Vater habe sich zudem an den Beinen verletzt, weil er vom Balkon aus dem ersten Stock gesprungen sei, teilte die Polizei mit.

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Die 34 Jahre alte Mutter und das knapp zweijährige Kind wurden mit einer Drehleiter vom Balkon der brennenden Wohnung geholt. Auch andere Bewohner des Hauses wurden von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Sie konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Wohnung, in der es brannte, ist aktuell nicht bewohnbar. Zur Schadenhöhe machte die Polizei keine Angaben. Die Brandursache sei noch unklar.