3. Liga

Fernduell mit Osnabrück: Wehen ohne Kauczinski auf der Bank

Wiesbadens Trainer Markus Kauczinski steht am Spielfeldrand. Foto: Stefan Brauer/DeFodi Images/dpa
Wiesbadens Trainer Markus Kauczinski steht am Spielfeldrand.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Ausgerechnet beim Saisonfinale darf Markus Kauczinski nicht auf der Trainerbank des SV Wehen Wiesbaden sitzen. Der 53 Jahre alte Chefcoach des Fußball-Drittligisten hat aber «großes Vertrauen in meine beiden Co-Trainer Nils Döring sowie Giuliano Modica und keinen Zweifel, dass sie einen guten Job machen werden», wie er am Donnerstag sagte. Sein Team kämpft am Samstag (13.30 Uhr/Magenta TV) gegen den Halleschen FC noch um den direkten Aufstieg in die zweite Liga.

Kauczinski ist nach seiner vierten Gelben Karte beim 1:1 in Elversberg gesperrt, der Einspruch des Clubs beim Deutschen Fußball-Bund dagegen blieb erfolglos. Der SVWW belegt vor dem letzten Spieltag den vierten Tabellenplatz und damit den Relegationsplatz, da der SC Freiburg II nicht aufsteigen kann. Vom drittplatzierten VfL Osnabrück (gegen Borussia Dortmund II) und dem damit verbundenen Direktaufstieg trennt Wehen nur ein Tor.

«Die Ausgangslage ist klar. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen, um zumindest den Relegationsplatz sicher zu haben und um eventuell sogar direkt aufzusteigen», sagte Kauczinski. «Dafür müssen wir mutig sein, aber auch clever agieren und unser Herz in die Hand nehmen. Wir freuen uns alle auf das Saisonfinale und wollen das Ding jetzt auch nach Hause holen.»