Kommunalwahlen

Frankfurt im Wahlkampf: Streit um Verkehr und Drogenpolitik

Fahrradstraßen und Tempo-30-Zonen sorgen in Hessens größter Stadt für Diskussionen. Auch der Umgang mit der Drogenszene im Bahnhofsviertel erhitzt die Gemüter.

Wie geht es weiter im Rathaus? Am kommenden Sonntag wird gewählt. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Wie geht es weiter im Rathaus? Am kommenden Sonntag wird gewählt. (Archivbild)

Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - Wenige Tage vor den hessischen Kommunalwahlen spitzt sich der Streit um zentrale Zukunftsfragen in vielen Städten zu. Themen wie Verkehr, Stadtentwicklung und Finanzen prägen den Wahlkampf in den großen Kommunen des Landes.

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In Frankfurt, der größten hessischen Stadt, dominieren vor allem zwei Themen die politische Auseinandersetzung: Verkehr und Drogenpolitik. Die von den Grünen geführten Ressorts stehen wegen Fahrradstraßen, Tempo-30-Zonen und eingeschränkter Parkmöglichkeiten ebenso in der Kritik wie wegen des Umgangs mit der offenen Drogenszene im Bahnhofsviertel. 

Die Stadt hält am liberalen «Frankfurter Weg» fest und baut ein neues Suchthilfezentrum auf. CDU und FDP fordern dagegen ein härteres Vorgehen. Nach dem Streit über das Projekt verließ die FDP sogar die Koalition im Römer, sodass im Stadtparlament derzeit wechselnde Mehrheiten entstehen.