Wasserversorgung

Kinzigtalsperre: Eines der größten Rückhaltebecken Hessens

Der Stausee speichert bis zu 7,2 Millionen Kubikmeter Wasser – doch für die Versorgung mit Trinkwasser spielt er bislang keine Rolle. Woher bezieht der Wasserverband derzeit sein Wasser?

Die Talsperre wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. (Archivbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Die Talsperre wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. (Archivbild)

Bad Soden-Salmünster (dpa/lhe) - Die Kinzigtalsperre liegt zwischen Bad Soden-Salmünster und Steinau im Main-Kinzig-Kreis. Sie wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. 

Der Stausee ist mit einer maximalen Ausdehnung von 125 Hektar - das entspricht etwa 175 Fußballfeldern - und einem maximalen Fassungsvermögen von 7,2 Millionen Kubikmeter nach Angaben des Wasserverbands Kinzig eines der größten Rückhaltebecken in Hessen. 

In die 14 Meter hohe Staumauer integriert ist eine Turbinenanlage mit einer Leistung von bis zu 1,3 Megawattstunden. 

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Impressum

Für die Trinkwasserversorgung spielt der See aktuell keine Rolle. Derzeit fördert der Wasserverband Kinzig Trinkwasser aus sechs Brunnen im Gebiet der Verbandsgemeinde Brachttal sowie aus drei Brunnen im Gebiet Kirchbracht in Birstein im Main-Kinzig-Kreis. Die durchschnittlichen Fördermengen betragen pro Jahr rund 3,5 Millionen Kubikmeter. Geliefert wird das geförderte Wasser an die Städte Frankfurt und Hanau sowie an den Main-Kinzig-Kreis.