Kriminalität

Polizei durchsucht Gebäude wegen Telefon-Erotik-Betrug

In Osthessen hat die Polizei Gebäude durchsucht – der Verdacht: Betrug über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste. Was die Ermittler berichten.

Die Tatverdächtigen sollen über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste Einnahmen erzielt haben. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Die Tatverdächtigen sollen über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste Einnahmen erzielt haben. (Symbolbild)

Fulda/Schlitz (dpa/lhe) - Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Leistungsbetrugs über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste hat die Polizei mehrere Gebäude in Osthessen durchsucht. Bei den Durchsuchungen in Fulda und Schlitz im Vogelsbergkreis seien umfangreiche Beweismaterialien sichergestellt worden, teilte die Polizei mit.

«Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen die Tatverdächtigen über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste Einnahmen erzielt haben, ohne die Nutzer ausreichend und transparent über entstehende Kosten zu informieren», hieß es. Anschließend seien Forderungen über eigens eingerichtete Firmenkonstruktionen gestellt worden. Die Firmen hätten sich teils im Ausland befunden. Bei den Ermittlungen habe die Kriminalpolizei Fulda mit tschechischen Behörden zusammengearbeitet.

Die Polizei habe unter anderem mehrere PCs und Laptops, Handys, Datenträger sowie Briefe und Dokumente sichergestellt. «Außerdem nahmen die Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige im Alter von 55 und 58 Jahren fest, welche nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurden.» Ein weiterer Tatverdächtiger sei im Laufe des Ermittlungsverfahrens verstorben.

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