Bau

Polizei ermittelt nach Millionenschaden in Hochhaus

In einem Rohbau für ein edles Wohn-Hochhaus führt eine manipulierte Wasserleitung zu einem kostspieligen Wasserschaden. Unter Verdacht steht ein Mann, den die Polizei bereits am Tag der Tat festnahm.

Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet unter der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs der Polizei.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nach einem Millionenschaden in einem Hochhaus-Rohbau in Wiesbaden ermittelt die Polizei gegen einen Verdächtigen. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch bestätigte, hatten die Ermittler den Mann bereits am Sonntag - dem Tag der Tat - festgenommen. Zuvor hatten mehrere Medien über die zwischenzeitliche Festnahme berichtet. Nähere Angaben zum Verdächtigen und den Ermittlungen machte die Polizei zunächst nicht. Es stehe aktuell nur ein Mann unter Verdacht.

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Der Täter soll sich nach Polizeiangaben am Sonntagmorgen Zugang zur Baustelle verschafft und in einem oberen Stockwerk des Rohbaus eine Löschwasserleitung manipuliert haben. Daraufhin floss das Wasser unkontrolliert in die Aufzugschächte und den Keller. Die Feuerwehr pumpte das Wasser daraufhin ab. Den Schaden am Hochhaus, in dem luxuriöse Wohnungen entstehen, bezifferte die Polizei auf einen hohen siebenstelligen Betrag. Sie ermittelt wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung.