Verdi streitet für neuen Manteltarif beim ÖPNV-Personal
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Gewerkschaft Verdi will für rund 8000 Beschäftigte im Öffentlichen Personen-Nahverkehr Hessens bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Die Fahrer von U- und Straßenbahnen, einigen Bussen sowie aus der Verwaltung sollen eine volle Jahressonderzahlung erhalten sowie bei vollem Lohnausgleich nur noch 35 statt 38 oder 40 Stunden in der Woche arbeiten, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Forderungen zum Manteltarifvertrag hervorgeht.
Die Gewerkschaft will in den noch nicht terminierten Verhandlungen die untersten drei Lohngruppen streichen, so dass Berufsanfänger ein um 200 Euro erhöhtes Einstiegsgehalt bekämen. Am Ende der Lohn-Skala soll zudem eine neue Erfahrungsstufe für besonders langjährig Beschäftigte eingeführt werden.