Unfälle mit Tieren

Wildschweine bei Unfällen nahe Brackenheim getötet

Starke Schäden am Auto, aber die Fahrer bleiben unverletzt: Was der ADAC nach Wildunfällen bei Brackenheim empfiehlt – und warum Ausweichen keine gute Idee ist.

Immer wieder werden Wildschweine wie nun in Brackenheim von Autos überfahren. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa
Immer wieder werden Wildschweine wie nun in Brackenheim von Autos überfahren. (Archivbild)

Brackenheim (dpa/lsw) - Bei einem Wildunfall auf der Landstraße zwischen Brackenheim und Stetten (Kreis Heilbronn) sind am Sonntag drei Wildschweine überfahren und getötet worden. Eine Rotte war laut Polizei auf die Fahrbahn gelaufen und mit einem Auto zusammengestoßen. Der Fahrer blieb unverletzt, das Auto wurde jedoch stark beschädigt und abgeschleppt. Der Jagdpächter wurde verständigt. Zuvor hatte der SWR berichtet.

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Am Abend desselben Tages kam es in der Nähe von Brackenheim erneut zu einem Wildunfall: Ein Auto erfasste laut Polizei ein einzelnes großes Wildschwein. Auch hier blieb der Fahrer unverletzt.

Laut ADAC passiert in Deutschland statistisch gesehen alle zweieinhalb Minuten ein Wildunfall. Besonders gefährlich ist es an Wald- und Feldrändern in der Dämmerung. Die Experten empfehlen deswegen, hier besonders vorsichtig und langsam unterwegs zu sein, um einen kürzeren Bremsweg zu haben. Ist eine Kollision unvermeidbar, sollten Autofahrer nicht versuchen, auszuweichen, sondern das Auto in der Spur halten und so stark wie möglich bremsen.