Nahverkehr

Rhein-Neckar: Streik bei der RNV auch am Mittwoch

Busse und Bahnen stehen in Heidelberg, Mannheim und Umgebung zwei Tage lang still. Der Grund: Warnstreik.

Der öffentliche Nahverkehr steht zwei Tage lang still im Rhein-Neckar-Gebiet. (Symbolbild) Foto: Christian Schall
Der öffentliche Nahverkehr steht zwei Tage lang still im Rhein-Neckar-Gebiet. (Symbolbild)

Rhein-Neckar. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) für Dienstag, 21. Januar, und Mittwoch, 22. Januar, zum Warnstreik aufgerufen. An diesen Tagen werden sowohl der Straßen- und Stadtbahnverkehr als auch der Busverkehr komplett stillstehen. Darauf hat die RNV in einer Pressemitteilung hingewiesen.

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Auch die Mobilitätszentralen in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg bleiben geschlossen. „Die RNV bittet ihre Fahrgäste, sich auf zwei Tage ohne ÖPNV-Dienstleistung einzustellen“, heißt es in der Mitteilung. Auch der Schülerverkehr, welchen die RNV im städtischen Auftrag erbringt, sowie die Buslinien, die von Subunternehmern der RNV gefahren werden, seien betroffen.

Hintergrund: aktuell laufende Verhandlungen

Ab Donnerstag, 23. Januar, 3 Uhr, werde der Bus- und Bahnverkehr voraussichtlich wieder regulär anlaufen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrtausfälle in einigen digitalen Fahrplanauskünften sowie an den Haltestellen in der Kürze der Zeit nicht oder nur unvollständig dargestellt werden könnten.

Hintergrund des Streiks sind die aktuell laufenden Tarifverhandlungen bei der RNV. Dazu erklärte die Gewerkschaft: „Trotz intensiver Verhandlungen konnte bisher kein akzeptabler Kompromiss erzielt werden, um den Forderungen der Beschäftigten nach besseren Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Entlohnung gerecht zu werden.“