ÖPNV

Rhein-Neckar: Erneut Streik bei RNV – Busse und Bahnen stehen am Freitag still

Die Gewerkschaft ver.di ruft am Freitag erneut zum Streik bei der RNV auf. Der komplette Nahverkehr in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg soll lahmgelegt werden.

Die RNV empfiehlt ihren Fahrgästen, sich auf einen Tag ohne öffentliche Verkehrsmittel einzustellen. (Archivbild) Foto: Fritz Kopetzky
Die RNV empfiehlt ihren Fahrgästen, sich auf einen Tag ohne öffentliche Verkehrsmittel einzustellen. (Archivbild)

Rhein-Neckar. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) wird am Freitag, 21. Februar, erneut bestreikt. Wie das Unternehmen mitteilte, hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten zu einem ganztägigen Arbeitskampf aufgerufen, sodass der gesamte ÖPNV der RNV an diesem Tag stillsteht. Betroffen sind alle Straßen- und Stadtbahnen, Busse sowie die fips-Shuttles in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg.

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Auch die Mobilitätszentralen in den drei Städten bleiben geschlossen. Die RNV empfiehlt ihren Fahrgästen, sich auf einen Tag ohne öffentliche Verkehrsmittel einzustellen. Davon betroffen sind auch die Schülerverkehre, die im Auftrag der Städte durchgeführt werden.

Der reguläre Betrieb soll am Samstag, 22. Februar, ab 3 Uhr wieder aufgenommen werden. Nicht betroffen sind hingegen Regionalbuslinien anderer Verkehrsunternehmen, die an ihren dreistelligen Liniennummern erkennbar sind.

Die RNV weist darauf hin, dass Fahrtausfälle in digitalen Fahrplanauskünften und an den Haltestellen nur unvollständig oder gar nicht angezeigt werden könnten. Zudem sei das Unternehmen am Streiktag nur eingeschränkt erreichbar.

Nach der ergebnislosen zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ruft die Gewerkschaft ver.di in sechs Bundesländern zu Warnstreiks auf. Gestreikt wird in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen.

Bundesweit sind 53.000 Beschäftigte in 69 Unternehmen in Städte und Landkreisen betroffen. Ver.di will für die mehr Lohn und mehr freie Tage erstreiten, die Verhandlungen mit Bund und Kommunen brachten zuletzt aber keine Annäherung. Die Arbeitgeber haben selbst noch kein Angebot vorgelegt. (dls/dpa)