Fürth

Alarm in Weschnitz: Fürther Feuerwehr bei Brand im Einsatz

Die Einsatzkräfte werden am frühen Samstagnachmittag zu einem Kaminbrand in der Hammelbacher Straße gerufen.

Ein Kaminbrand in Weschnitz rief am Samstagnachmittag die Fürther Feuerwehr auf den Plan. Foto: Fritz Kopetzky
Ein Kaminbrand in Weschnitz rief am Samstagnachmittag die Fürther Feuerwehr auf den Plan.

Fürth/Weschnitz. Kurz nach 14 Uhr wurde an diesem Samstag die Fürther Feuerwehr alarmiert. Im Ortsteil Weschnitz war ein Feuer gemeldet worden. Neben den Einsatzkräften der Weschnitzer Ortsteilwehr brachen wenige Minuten später gleich mehrere Löschfahrzeuge von der Feuerwehr Fürth Mitte und der Ortsteilwehr Krumbach auf. Am Brandort in der Hammelbacher Straße angekommen, stellte sich das Feuer als ein Kaminbrand in einem Mehrfamilienhaus dar - die Flammen schlugen schon aus dem Kamin heraus, wie Einsatzleiter Markus Meißner im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete.

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Mit 20 Einsatzkräften waren die Feuerwehren Fürth Mitte, Krumbach und Weschnitz beim Kaminbrand im Ortsteil Weschnitz vor Ort. Foto: Fritz Kopetzky
Mit 20 Einsatzkräften waren die Feuerwehren Fürth Mitte, Krumbach und Weschnitz beim Kaminbrand im Ortsteil Weschnitz vor Ort.

Bei einem Kaminbrand kann die Feuerwehr keine Löschmaßnahmen ergreifen, denn in diesem Fall würde der Kamin explodieren, wie Meißner erläuterte. Die Einsatzkräfte hatten die Temperatur des Kamins gemessen, die sowohl innen als auch außen über 100 Grad betrug. Die Einsatzleitung verständigte darauf hin den zuständigen Schornsteinfeger, denn „bei solch einem Feuer kann man nur den Kamin kehren“. Da der Schonsteinfeger in kürzester Zeit am Brandort, konnte er das Kehren das Kamin dann auch gleich vornehmen, und die Brandschützer löschten dann das brennende Material ab. Damit konnte der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet werden. Die Feuerwehren waren mit 20 Mann vor Ort gewesen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

„Wenn ein Kamin innen brennt, setzt sich sogenannter Glanzruß ab, der dann auch zu brennen beginnt. Um zu verhindern, dass der Kamin komplett zugeht, ist das Kehren die einzige mögliche Maßnahme“, erklärte Meißner. In solchen Fällen wird zunächst immer der zuständige Schornsteingeber benachrichtigt, kann dieser nicht schnell genug am Brandort sein, wird der Kamin von der Feuerwehr gekehrt.