Erneuerung der Ellenbacher Straße in Fürth: Ab Mittwoch Vollsperrung
Wegen der geringen Fahrbahnbreite der L 3099 im neuen Bauabschnitt, können die Bauarbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
Wie "Hessen Mobil" in einer Pressemitteilung berichtet, sollen ab kommendem Mittwoch, den 11. September, die Bauarbeiten im nächsten, rund 160 Meter langen Bauabschnitt zwischen der Einmündung „Mühlstraße“ bis mittig der Einmündung „Kolpingstraße“ in Fürth fortgesetzt werden. Zeitgleich beginnen die Arbeiten an der südlichen Einmündung der „Mühlstraße“. Die Zufahrt zu den Einkaufszentren soll dabei freibleiben. Aus Richtung Ellenbach kann dann wieder in die Kolpingstraße eingefahren beziehungsweise der Ortsteil Ellenbach über die Kolpingstraße erreicht werden. Die Bauarbeiten in diesem Bauabschnitt sollen laut "Hessen Mobil" bis voraussichtlich Mitte Oktober andauern.
Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite der Landesstraße in diesem Bereich können die Bauarbeiten weiterhin nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die beschilderte Umleitung für den Durchgangsverkehr führt über die gesamte Bauzeit ab Fürth über die Bundesstraße B 38 über Fürth-Krumbach bis zum Gumpener Kreuz. Von dort folgt der Verkehr weiter über die B 47 Richtung Lindenfels bis Kolmbach und zurück auf die L 3099 in Richtung Fürth. Zur Sanierung der Gehwege wird in den Abschnitten zwischen Kolpingstraße und Hauptstraße eine Umleitung für den Geh- und Radverkehr über „Hauptstraße“, „Zum Gänsberg“ und „Kolpingstraße“ eingerichtet.
Weiterer Bauablauf
Nach Abschluss der Arbeiten im aktuellen Abschnitt wechseln die Arbeiten in den Streckenabschnitt zwischen Bundesstraße B 38 und der Zufahrt zum Nettomarkt. Zu den Einkaufszentren kann dann innerörtlich über die Hauptstraße zugefahren werden. Die Gesamtfertigstellung der Maßnahme ist für Anfang November vorgesehen.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird die Fahrbahndecke des rund 1600 Meter langen Streckenabschnittes zwischen der Einmündung der L 3099 in die Bundesstraße B 38 und dem Ortseingang Ellenbach erneuert. Hierbei werden tiefergehende Schadstellen im Asphalt instandgesetzt und die oberen beiden Schichten, Asphalttragschicht und Asphaltdecke, ausgetauscht. Rinnen und Anschlussleitungen der Straßenabläufe werden erneuert. Im Auftrag der Gemeinde Fürth erfolgt zudem die punktuelle Sanierung von Gehwegen. Die Kosten der Baumaßnahme sollen sich laut "Hessen Mobil" auf rund 752.000 Euro belaufen.
Den Großteil der Kosten trägt das Land Hessen mit etwa 700.000 Euro. Rund 40.000 Euro entfallen auf die Gemeinde Fürth für die Instandsetzung der Gehwege. Etwa 12.000 Euro trägt der Abwasserverband Unteres Weschnitztal für die Erneuerung der Anschlussleitungen.