Unerlaubte Müllentsorgung

Gorxheimertal: Kolpingsfamilie baut Altkleidercontainer ab

Bereits 2023 gab es Probleme mit Hausmüll an Altkleidercontainern. Jetzt zieht die Kolpingsfamilie Konsequenzen. Wo man in Gorxheimertal noch Altkleider entsorgen kann.

Immer wieder wird Hausmüll neben den Altkleidercontainern entsorgt – ein Ärgernis für die Kolpingsfamilie Gorxheimertal, die nun Konsequenzen ziehen musste. Foto: Kolpingsfamilie
Immer wieder wird Hausmüll neben den Altkleidercontainern entsorgt – ein Ärgernis für die Kolpingsfamilie Gorxheimertal, die nun Konsequenzen ziehen musste.

Gorxheimertal. Der Ärger hört leider nicht auf: Bereits im Jahr 2023 ärgerte sich die Kolpingsfamilie Gorxheimertal, die sich um mehrere Altkleidercontainer in Gorxheimertal kümmert, über illegal abgeladenen Müll an den Standorten der Container. Das Ergebnis: Die Kolpingsfamilie reduzierte das Containeraufkommen von seinerzeit fünf auf drei Container (wir haben berichtet). Doch am eigentlichen Problem änderte sich wenig, denn das illegale Abladen von Hausmüll ist geblieben. Nun zieht die Kolpingsfamilie Konsequenzen.

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Zwar habe die Entscheidung im Jahr 2023 für eine kurzfristige Beruhigung gesorgt, aber nun nehme die Problematik wieder überhand, wie Norbert Mader, Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Gorxheimertal, erklärt. Daher habe sich die Kolpingsfamilie nun leider dazu entschließen müssen und habe bereits veranlasst, auch die verbleibenden drei Container, die von Kolping Recycling GmbH aufgestellt sind, abbauen zu lassen. Wann genau das geschieht, steht noch nicht fest.

Bereits vor zwei Jahren kam es immer wieder zu Ansammlungen von Hausmüll und weiterem Unrat an den beiden Problem-Containern, die in der Nähe der Kreuzung Hauptstraße / Oberflockenbacher Straße standen. „Es ist umso bedauerlicher, dass seit geraumer Zeit an den restlichen drei vorhandenen Containern – zwei Container stehen am Parkplatz des Gasthauses „Zur Rose“ in Trösel und einer am Parkplatz des Gasthauses „Zur Eintracht“ in Trösel – das gleiche Problem herrscht: die Entsorgung von Abfall, der nichts mit Altkleidern oder Schuhen zu tun hat“, erklärt die Kolpingsfamilie. Neben Teppichen und Flaschen fanden sich unter anderem immer wieder Kartonagen neben den Kleidercontainern. Alle von Kolping betriebenen Container befinden sich auf Privatgelände, das bedeute, dass sich jeder, der sich seines Hausmülls so entledigt, strafbar mache. „Und wir sind nicht mehr dazu bereit, den Hausmüll anderer zu entsorgen“, sagt Mader. Oft genug sei das der Fall gewesen. Wegen einer „Handvoll Unbelehrbarer“ müsse die Mehrheit nun darunter leiden, dass auch die restlichen drei Container abgezogen werden müssen, heißt es weiter in der Mitteilung. Das sei umso bedauerlicher, da nach neuer EU-Richtlinie seit Jahresbeginn alte Textilien nicht mehr in der Restmülltonne entsorgt werden dürfen, sondern recycelt werden müssen. Es wäre also umso wichtiger gewesen, solche Container weiter zu haben, schreibt die Kolpingsfamilie.