Musikszene

Ein erstes und ein letztes Mal: Tunesday im StudioD in Weinheim

Am Dienstagabend fand der letzte Auftritt unserer Konzertreihe in Wohnzimmer-Atmosphäre in der WNOZ-Redaktion statt. Wie es mit StudioD weitergeht.

Kai Ibkendanz (links) und Simon Gropp an der Gitarre boten den Besuchern einen unvergesslichen Abend im StudioD. Foto: Thomas Rittelmann
Kai Ibkendanz (links) und Simon Gropp an der Gitarre boten den Besuchern einen unvergesslichen Abend im StudioD.

Weinheim. Eine Lichterkette schlängelt sich über den Teppichboden und vor den großen Fenstern ist es draußen längst dunkel geworden, während auf der wohl kleinsten Bühne Weinheims ein Klassiker nach dem anderen performt wird. Was in unserer WNOZ-Redaktion am vergangenen Dienstagabend los war? Tunesday war zu Gast im StudioD!

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Das Duo aus Simon Gropp an der Gitarre und Kai Ibkendanz am Mikrofon hat sich vor circa 10 Jahren gegründet. Seitdem begeistern sie auf Hochzeiten, Stadtfesten, Kerwen - und nun auch im StudioD. Sie performen allerlei beliebte Songs von schwungvollen Hits bis zu ruhigen und stimmungsvollen Liedern.

Bei den beliebten Songs klatschte und sang das Publikum begeistert mit. Foto: Thomas Rittelmann
Bei den beliebten Songs klatschte und sang das Publikum begeistert mit.

Endlich wieder Lampenfieber

Der Abend in unserer Redaktion war eine Premiere für die Künstler. Denn dieses Mal standen sie nicht als eine von vielen Bands auf der Kerwe-Bühne oder waren als Live-Act von einem Restaurant gebucht, wo die Leute ohnehin vorbeikommen und die zusätzliche Livemusik dann auch dankend mitnehmen. Am vergangenen Dienstag kamen die Konzertbesucher extra für Tunesday nach Weinheim. "Es ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich wieder so etwas wie Lampenfieber spüre", erzählt Sänger Kai Ibkendanz daher zwischen zwei Liedern. Obwohl die beiden schon zahlreiche Auftritte hinter sich haben, sei es somit doch etwas ganz Besonderes.

Ein Geben und Nehmen

Sänger Kai Ibkendanz kommt frisch aus dem Urlaub auf Lanzarote auf die Bühne. Dabei bringt er sonnige Bräune mit, hat aber einen Zahn weniger - quasi ein Geben und Nehmen. "Das ist mir direkt am zweiten Urlaubstag passiert", sagt er über das Missgeschick zwischen Kunstzahn und Gabel. Zu möglichen Aussprachefehlern, für die er sich vorsorglich entschuldigt, kommt es aber nicht. Dahingegen fällt seine hingebungsvolle Performance auf. Mit kraftvoller Stimme gibt er Songs von "Wave after Wave" über Ed Sheerans "I see Fire" bis zu "Angels" von Robbie Williams zum Besten.

In alter StudioD-Tradition durften sich auch Tunesday auf der Autogrammwand verewigen. Foto: Ann-Kathrin Thaden
In alter StudioD-Tradition durften sich auch Tunesday auf der Autogrammwand verewigen.

Das letzte Konzert in der WNOZ-Redaktion

Fröhlich singend und lachend verlässt das Publikum nach dem kleinen aber feinen Exklusivkonzert unsere Redaktion. Das Konzert war aber nicht nur eine Premiere, sondern auch ein Abschied. Keine Sorge - StudioD verschwindet nicht, aber es zieht um: Ab März findet die Konzertreihe in unserer neu renovierten Schalterhalle statt. Damit haben wir mehr Platz für mehr Gäste!

Wie immer ist auch der Kühlschrank an dem Abend gut gefüllt mit Getränken von der Woinemer Hausbrauerei. Die Gäste können gegen eine Spende für das Tierheim Weinheim hier das ein oder andere Kaltgetränk erwerben. Und wie immer lässt das nächste StudioD-Konzert nicht lange auf sich warten. Am Dienstag, dem 11. März geht es weiter mit Affenfaust - zum Gewinnspiel für die begehrten Karten geht es hier.