StudioD

Warum der Auftritt von Cup of Colcannon im StudioD so schön war

Beim zweiten Konzert in der WNOZ-Redaktion gab es Irish Folk, kühle Getränke und gute Laune.

Der Auftritt im StudioD war für Josephine Riecker und Kevin Moschner erst der Vierte - und direkt ein ganz Besonderer. Foto: Thomas Rittelmann
Der Auftritt im StudioD war für Josephine Riecker und Kevin Moschner erst der Vierte - und direkt ein ganz Besonderer.

Am vergangenen Dienstag stand das zweite Konzert in Wohnzimmeratmosphäre in unserem StudioD an. Hierbei verwandelt sich unsere WNOZ-Redaktion in Weinheim für einen Abend in eine kleine Bühne. Diesmal zu Gast: die Irish Folk-Band "Cup of Colcannon".

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Nach dem Comeback von StudioD mit "Salma mit Sahne" am 17. September bekam das etwa 30-köpfige Publikum diesmal traditionelle irische Musik geboten. Auf der Bühne stand das Duo aus Josephine Riecker und Kevin Moschner, die zusammen Cup of Colcannon bilden. "Wir spielen Irish Folk, aber es ist sehr oft so, dass sich die traditionelle irische Musik auch über die Landesgrenzen verbreitet", erklärte Moschner. So werden zum Beispiel bei dem Song "If it wasn't for the Unions" eine traditionell irische Komposition und ein schottischer Text von Songwriter Hamish Imlach zu einem Lied über Gewerkschaften in Großbritannien in den 60er-Jahren kombiniert.

Das Weinheimer Duo hatte Mandoline, Banjo, Gitarre, Mundharmonika und sogar ein Akkordeon im Gepäck. Kevin Moschner und Josephine Riecker spielten bekannte Klassiker wie "Tell me Ma" oder "Molly Malone", die das Publikum zum Mitklatschen bewegten. Die sanfte Beleuchtung durch Lichterkette und Stehlampe untermalte die gemütliche Stimmung in der Redaktion. Das fanden auch die Gäste: "Cup of Colcannon war mega gut und es hat total Spaß gemacht - ich bin richtig froh, dass ich gewonnen hab!", freute sich eine Besucherin nach dem Konzert.

Ein Abend für den guten Zweck

In der Pause konnten die Künstler kurz verschnaufen und - wie die Zuhörer - ein kühles Getränk genießen. Dafür stand ein Kühlschrank bereit, der vor jedem Konzert im StudioD von der Woinemer Hausbrauerei bestückt wird. Gegen eine kleine Spende konnte sich hier an Cola, Wasser oder Bier bedient werden. Die Einnahmen kommen dem Tierheim Weinheim zugute.

Insgesamt 14 Songs spielte Cup of Colcannon, ein Duo, das sich erst an Weihnachten 2023 gegründet hatte. Auch, was es mit dem Bandnamen auf sich hat, erklärten sie dem Publikum. Es handelt sich um einen traditionellen irischen Kartoffeleintopf - passend dazu verteilten die beiden auch Rezeptkarten.

Draußen dunkel, drinnen warm beleuchtet - so lässt sich Irish Folk besonders gut genießen. Foto: Thomas Rittelmann
Draußen dunkel, drinnen warm beleuchtet - so lässt sich Irish Folk besonders gut genießen.

"Es hat uns echt Spaß gemacht! Die lauschige Wohnzimmeratmosphäre und der direkte Kontakt zum Publikum waren einfach einzigartig", sagte Moschner über das Erlebnis. Da pflichtete ihm eine Zuschauerin bei: "Ich war noch nie auf so einem kleinen Konzert! Es war richtig familiär und es war sehr cool, mal so hautnah dran zu sein." Sie war als Begleitung zum Konzert eingeladen worden und erlebte dadurch eine komplette Überraschung.

Musikalische Vielfalt, die begeistert

Nach zwei Zugaben verabschiedete sich das Duo schließlich mit "Wild Rover" von der wohl kleinsten Bühne Weinheims. Vorbei war der Abend dadurch aber noch nicht: Der Großteil des Publikums verweilte noch für den ein oder anderen Plausch in der WNOZ-Redaktion. "Am besten haben mir die Reels gefallen", so ein Zuschauer nach dem Konzert über die Instrumentaleinlagen, die ihm besonders in Erinnerung geblieben waren.

Ein weiterer Zuschauer lobte die Vielfalt der Irish-Folk-Band: "Cup of Colcannon macht tolle Musik - sowohl zum Entspannen, als auch zum Tanzen". Auch die sehr nette, intime Atmosphäre habe ihm gut gefallen. "Ich kann allen empfehlen, beim Gewinnspiel mitzumachen! So entdeckt man auch kleinere, regionale Künstler und neue Musik."

Und noch ein Autogramm mehr auf unserer StudioD-Wand im Foyer. Sogar mit Robbe und einem "Cup of Colcannon"! Foto: Ann-Kathrin Thaden
Und noch ein Autogramm mehr auf unserer StudioD-Wand im Foyer. Sogar mit Robbe und einem "Cup of Colcannon"!

Obligatorische Verewigung

Natürlich durfte am Ende des Abends nicht das obligatorische Autogramm auf der StudioD-Wand fehlen. Hier verewigen sich alle Künstler, die in der WNOZ-Redaktion aufgetreten sind. Mal schauen, wie lange der Platz noch reicht, denn am 14. November ist bereits das nächste Konzert geplant: Dann steht Bonanza Jackson auf der wohl kleinsten Bühne Weinheims.