Weinheim

Weinheims Bürgermeister braucht „Empathie, Humor und Kreativität“

Interview mit dem Ersten Bürgermeister Torsten Fetzner. Was er seinem Nachfolger mit auf den Weg gibt.

Dr. Torsten Fetzner Foto: Thomas Rittelmann
Dr. Torsten Fetzner

Wenn Dr. Torsten Fetzner am 1. August nach 18 Jahren als Erster Bürgermeister in den Ruhestand geht, dann muss sein Nachfolger, Andreas Buske, in große Fußstapfen treten. Wie die auszufüllen sind, darüber sprachen wir mit dem Amtsinhaber am Tag nach der Wahl.

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Wie stehen Sie zu der Entscheidung des Gemeinderates?

Dr. Torsten Fetzner: Es hatten sich drei hochqualifizierte Personen zur Wahl gestellt. Der Gemeinderat hat sich vermutlich die Entscheidung nicht leicht gemacht, was das sehr knappe Ergebnis zeigt. Ich wünsche Herrn Buske und dem Gemeinderat eine gute Zusammenarbeit.

Was geben Sie dem Nachfolger mit auf den Weg?

Fetzner: Einen guten Kontakt zu der Bevölkerung und dem Gemeinderat, eine Prise Humor, Empathie und ein beherztes, kreatives Herangehen an die kommenden Herausforderungen.

Ihr Referent Patrick Walter scheiterte in der Endrunde. Wie kann ein so engagierter und ambitionierter Mitarbeiter in der Verwaltung gehalten werden?

Fetzner: Herr Walter ist einer der Leistungsträger in der Stadtverwaltung. Ich schätze ihn als sehr engagierten und kompetenten Mitarbeiter. Es ist aber seine persönliche Entscheidung, wie er mit dieser Situation umgeht.

Werden Sie Andreas Buske in den kommenden Wochen auf seine Aufgaben vorbereiten?

Fetzner: Es können Termine zum Wissens-Transfer stattfinden. Bei diesen Terminen kann ich Herrn Buske über die in Bearbeitung stehenden Projekte informieren.

Was ist, wenn Andreas Buske sein Amt erst im September oder Oktober antreten kann?

Fetzner: Die Position des Ersten Bürgermeisters würde in diesem Fall interimsmäßig vom Oberbürgermeister mit übernommen.