Auch bei der zweiten Mannschaft setzt der SV Fürth auf Kontinuität
Das Trainerduo Michael Schneider/Stephan Seiger bleibt dem Neunten der Kreisliga B auch in der Saison 2025/26 erhalten und verfolgt ambitionierte Ziele.
Fürth. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte Fußball-Gruppenligist SV Fürth die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Trainergespann der ersten Mannschaft (Chefcoach Jochen Ingelmann und Co-Spielertrainer Chris Diefenbach) bekannt gegeben. Seitdem ging es für die Elf steil bergauf – von Platz neun zur Winterpause bis auf Platz vier. Der Rückstand auf den Relegationsplatz (TSV Auerbach, 47 Punkte) beträgt vor der Partie gegen den SV Münster am Sonntag (14.30 Uhr) gerade mal einen Zähler.
Ein ähnlicher Aufschwung ist bei der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B bei noch fünf ausstehenden Partien zwar kaum mehr möglich, zumindest der Klassenerhalt ist für den Tabellenneunten bei derzeit acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz (SG Gronau) aber weitgehend eingetütet. Und so setzen die Grün-Weißen auch hier ihren eingeschlagenen Weg in der kommenden Spielzeit fort.
„Michael Schneider und Stephan Steiger leisten tolle Arbeit, die Entwicklung der Mannschaft ist seit ihrer Amtsübernahme vor eineinhalb Jahren absolut positiv.“ (Sören Weise, Sportliche Leitung des SV Fürth)
„Michael Schneider und Stephan Steiger leisten tolle Arbeit, die Entwicklung der Mannschaft ist seit ihrer Amtsübernahme vor eineinhalb Jahren absolut positiv“, sagt Sören Weise von der Sportlichen Leitung. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass sie uns als Trainerteam auch über die laufende Saison hinaus erhalten bleiben.“
Dass sie junge Spieler in Kooperation und Absprache mit Erstmannschafstrainer Jochen Ingelmann weiter entwickeln können, hätten Schneider und Steiger in der jüngeren Vergangenheit schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, lobt Weise. „Beste Beispiele hierfür sind Medet Incirkus oder Noah Schmitt, die längst zum Gruppenliga-Kader gehören.“
Mit mehr Konstanz nach oben?
Wohin der Weg der SV-Reserve in absehbarer Zukunft führen soll, steht für den Funktionär derweil außer Frage: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Lücke zur ersten Mannschaft in der Gruppenliga nicht zu groß werden zu lassen.“ Will heißen: Die Fürther wollen in der kommenden Saison „oben angreifen“ und den Aufstieg in die A-Liga ins Visier nehmen – wohlwissend, dass die Konkurrenz groß sein wird.
„Das Potenzial dazu ist aber ohne Frage vorhanden – zumal im Sommer noch einmal acht A-Jugendliche aufrücken, die wir fast alle schon in dieser Saison zum Einsatz in den Seniorenmannschaften gebracht haben“, ist sich Weise sicher. Und er fügt hinzu: „Schon in der laufenden Spielzeit haben wir gezeigt, dass wir gegen die Spitzenteams bestehen können.“ Einzig an der Konzentration und der Konstanz müsse noch gefeilt werden, so Weise.