Kreisoberligist KSG Mitlechtern verlängert mit Trainer Ronny Sauer
Obwohl die Zusammenarbeit eigentlich nur auf drei Jahre angelegt war, gehen die KSG und das Trainerteam in die Verlängerung. Die Beweggründe lagen für beide Seiten auf der Hand.
Rimbach. Wenige Tage vor dem Start in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Kreisoberliga gegen den SV Unter-Flockenbach II am Sonntag, 9. März (15 Uhr), hat die KSG Mitlechtern Nägel mit Köpfen gemacht und die Verträge mit Trainer Ronny Sauer, Co-Trainer Robert Ulrich und Co-Spielertrainer Jens Klein vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.
Wirklich überraschend kommt diese Nachricht nicht, schon Mitte Januar hatten Sauer und der Sportliche Leiter Julian Rettig berichtet, dass der Verein mit dem Trainerteam gerne verlängern würde – obwohl die KSG „eigentlich maximal drei Jahre mit Trainern plant“ (Sauer). Er selbst wollte zunächst die Vorbereitung abwarten, die Trainingsleistungen genau beobachten und dann „eine zeitnahe Entscheidung“ treffen, sagte Sauer. Genau dies ist nun geschehen, seine Spieler haben den 44-jährigen Übungsleiter offenbar davon überzeugt, ein weiteres Jahr dranzuhängen.
Die Entscheidung, die bestehende Zusammenarbeit fortzusetzen, basiere auf dem „engen, vertrauensvollen Miteinander und der positiven Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen drei Jahren“, ließ der Verein die Öffentlichkeit am frühen Montagnachmittag wissen.
„Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit, die Ronny Sauer und sein Trainerteam leisten. Mit dieser Entscheidung setzen wir auf Kontinuität und arbeiten gemeinsam weiter an einer starken Mannschaft, die die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen soll.“ (Vorstand der KSG Mitlechtern)
Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit, die Ronny Sauer und sein Trainerteam leisten. Mit dieser Entscheidung setzen wir auf Kontinuität und arbeiten gemeinsam weiter an einer starken Mannschaft, die die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen soll.“ In der Tat steht die KSG nach 18 absolvierten Spieltagen so gut da, wie lange nicht mehr. Platz acht mit 24 Punkten (sieben Siege, drei Unentschieden, acht Niederlagen) ist die beste Halbjahresbilanz, seit Sauer den Verein aus dem Rimbacher Ortsteil im Sommer 2022 übernommen hat. In den beiden vorherigen Spielzeiten hatte der 44-Jährige die KSG auf die Plätze zwölf und 13 geführt – und somit das erklärte Ziel „Klassenerhalt in der Kreisoberliga“ stets erreicht.
Dabei gelang es dem Trainerteam auch, junge Spieler sukzessive ins Kreisoberliga-Team zu integrieren und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Asterix und Obelix lassen grüßen
Der Übungsleiter, der als Spieler mit den beiden Wald-Michelbacher Clubs und dem SV Unter-Flockenbach mehrere Aufstiege feiern und höherklassige Erfahrung sammeln durfte, prägt im Verbund mit seinen Schützlingen überdies das Bild vom „gallischen Dorf“, das sich „mit allen Mitteln“ gegen die Topmannschaften in der höchsten Liga des Kreises Bergstraße stemmt. Asterix und Obelix lassen grüßen.
„Das ist etwas, worauf der Verein sehr stolz sein kann“, gab Sauer vor Beginn der laufenden Spielzeit zu Protokoll. Zugleich betonte er, wie wohl er sich an der Alzenauer Straße fühlt. Wörtlich sagte er: „Wir haben dem Verein eine neue Spielidee und Spielphilosophie eingehaucht. Und wir haben es geschafft, alle von diesem Stil zu überzeugen, und den Spielern aufgezeigt, wie viel Spaß Fußball machen kann. Dazu haben wir natürlich im Verein viele Leute, die alles dafür tun, dass es den Spielern gut geht und es ihnen an nichts fehlt. Unser Vorstand besteht aus einem sehr jungen Team, dessen Mitglieder natürlich alle auch noch die Sprache der Spieler sprechen.“
Dass der Verein nun von seinem üblichen Dreijahresplan abweicht und weiter mit Sauer und Co. plant, ist demnach nichts anderes als eine logische Konsequenz.