Tischtennis

Erfolgreicher Doppelspieltag für den TTC 1946 Weinheim

Die Bundesliga-Damen aus der Zweburgenstadt gewinnen sowohl in Bingen als auch in heimischer Halle gegen Aufsteiger ESV Weil.

Einstand nach Maß: Tung-Chuan Chien war in ihren ersten Spielen für den TTC 1946 Weinheim zweimal in den Doppeln und in vier Einzeln erfolgreich. Foto: A. Schimkat
Einstand nach Maß: Tung-Chuan Chien war in ihren ersten Spielen für den TTC 1946 Weinheim zweimal in den Doppeln und in vier Einzeln erfolgreich.

An ihrem ersten Doppelspieltag in der Tischtennis-Bundesliga mussten sich die Damen des TTC 1946 Weinheim mit zwei vermeintlich leichteren Gegnern messen – aber man stellte fest, dass es immer nur mit erheblicher Anstrengung geht. Bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim erarbeitete sich der Vizemeister der vergangenen beiden Jahre am Samstag ein 6:3, zu Hause gegen den Aufsteiger vom ESV Weil stand am Sonntag schließlich ein 6:2 zu Buche.

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Mühevoll starteten die TTC-Damen in die Partie in Bingen. Yuan Wan und Tung-Chuan Chien lagen in den Sätzen eins und drei deutlich vorne, ließen aber dann Punkteserien von Mynarova/Rakovac zu deren Satzgewinnen zu. Durch klar gewonnene Durchgange vier und fünf gab es dennoch den ersten Zähler für den TTC 46. Der prompte Ausgleich folgte durch die 1:3-Niederlage von Harac/Jeger gegen Kuzmina/Shi.

Gegen Lea Rakovac kam Tung-Chuan Chien zu ihrem ersten Einzeleinsatz für den TTC 46, und der Neuzugang strahlte eine unglaubliche Ruhe aus. Auch zwei verlorene Sätze zu Beginn steckte sie gut weg und sicherte sich den Sieg noch recht deutlich. Bingens neue Nummer zwei, Qi Shi, konnte sich gegen unterdessen Yuan Wan nach fünf knappen Sätzen durchsetzen, als Wan einen Matchball nicht nutzen konnte. Gegen Elena Kuzmina konnte Mateja Jeger eine 2:1-Satzführung nicht durchbringen und unterlag in der Verlängerung. Ece Harac stellte dann wieder auf Gleichstand durch ihren 3:1-Erfolg gegen Karolina Mynarova.

Es folgten vier 3:1-Siege der TTC-Damen. Yuan Wan war gegen Lea Rakovac erfolgreich, Tung-Chuan Chien hatte nach anfänglichen Problemen Qi Shi sicher im Griff. Ece Harac hielt ihrerseits Elena Kuzmina nieder, sodass der schon erfolgte Sieg von Mateja Jeger nicht mehr in die Wertung kam.

Gegen den ESV Weil gab es ebenfalls ein 1:1 in den Doppeln. Wan/Chien blieben gegen Sozoniuk/Lachenmayer mit 3:0 erfolgreich, während sich Harac/Jeger gegen Riliskyte/Ortega mit 1:3 geschlagen geben mussten.

Weinheimer Comeback-Qualitäten

Yuan Wan lag gegen Kornelija Riliskyte immer mal zurück, brachte aber doch mit 3:0 den nächsten Zähler nach Hause. Noch extremer im Hintertreffen lag Tung-Chuan Chien gegen Ievgeniia Sozoniuk in den Sätzen eins und drei. Jeweils ein 1:7 und dann 4:9 schien sie nicht zu schocken. Den ersten gewann sie noch 11:9, der dritte ging an Sozoniuk mit 12:10 – insgesamt aber ein 3:1-Sieg zum Stand von 3:1. Ece Harac konnte Daniela Ortega nicht allzu viel entgegensetzen und verlor 1:3.

Extrem Spannend dann der Verlauf in der Begegnung von Mateja Jeger gegen die Abwehrkünstlerin Lea Lachenmayer: Im Entscheidungssatz führte Lachenmayer schon 7:4 und 10:7, bevor Jeger doch noch mit fünf Punkten in Folge siegreich blieb. Das 4:2 war dann eine Steilvorlage für die Spitzenspiele. Mit jeweils 3:1 konnten sich Yuan Wan gegen Sozoniuk und Tung-Chuan Chien gegen Riliskyte durchsetzen und somit den zweiten Erfolg des Teams an diesem Wochenende festmachen.

Mit nunmehr 6:0 Punkten ist der TTC als einziges Team der Liga noch verlustpunktfrei – hinter Langstadt (7:3) rangieren die Weinheimerinnen dennoch nur auf Rang zwei.

Für Yuan Wan und Co. folgt Mitte Dezember das Auswärts-Wochenende in Dachau und Kolbermoor, bevor am Freitag, 20. Dezember, um 18 Uhr, der amtierende Meister ttc berlin eastside in der Sporthalle des Weinheimer Heisenberg-Gymnasiums zu Gast ist. hol