TTC 46 Weinheim: Schwerer Doppelspieltag zum Rückrunden-Start
Dennoch peilen die Bundesliga-Damen gegen den TSV Dachau und beim ESV Weil zwei weitere Siege an. Ein personeller Wechsel steht jetzt schon fest.
Nach dem ermutigenden Auftakt 2025 mit starken Leistungen und dem ausgesprochen knappen Halbfinal-Aus gegen Serienmeister und -pokalsieger ttc berlin eastside im Pokal wollen die Bundesliga-Damen des TTC 46 Weinheim nun auch in der Liga ihre gute Serie aus der Hinrunde fortsetzen.
Zur Erinnerung: Mit 11:1 Punkten stehen die Weinheimerinnen an der Tabellenspitze, durch ein fulminantes 6:1 gegen Berlin hatten sie sich kurz vor Weihnachten zudem den inoffiziellen Titel des Herbstmeisters gesichert.
Abgesprochener Wechsel
Zum Start der Bundesliga-Rückrunde stehen nun am Wochenende gleich zwei Spiele auf dem Programm: am Samstag, 18. Januar (ab 17 Uhr), zunächst das Heimspiel gegen den TSV Dachau, am Sonntag, 19. Januar (14 Uhr) dann die Auswärtspartie beim badischen Rivalen ESV Weil. Trainer Rainer Schmidt kann dabei auf das komplette mögliche Team zurückgreifen.
Verabredungsgemäß kommt in den nächsten Partien jedoch Hsien-Tzu Cheng zum Einsatz, die auf Position eins vorgerückt ist, aber weiterhin mit Yuan Wan das vordere Paarkreuz bildet. Hinten bleibt es bei der Besetzung mit Ece Harac und Mateja Jeger.
Hinspiel endete 5:5
Der TSV Dachau – übrigens die bislang einzige Mannschaft, die den Weinheimerinnen beim 5:5 in der Hinrunde etwas Zählbares abknöpfen konnte – bietet mit der Koreanerin Seoyoung Byun und Sabine Winter eines der stärksten Paarkreuze der Liga auf. Vor allem die bärenstarke Byun mit einer Bilanz von 9:2 dürfte eine äußerst schwere Hürde darstellen.
Gegen diese beiden Spitzenkräfte muss Hsien-Tzu Cheng nun zeigen, dass sie ähnlich stark auftreten kann, wie Tung-Chuan Chien, die im Hinspiel in Dachau gegen beide Kontrahentinnen punkten konnte – und mit 8:0-Siegen die beste Hinrunden-Bilanz aller Bundesliga-Spielerinnen vorzuweisen hat.
Auch im hinteren Paarkreuz können die Dachauerinnen mit Tin-Tin Ho und Kahoru Itagaki Spielerinnen an die Platten schicken, die schon einige Partien gewonnen haben; auch gegen die Weinheimerinnen, gegen die sie im Hinspiel nach zwei Auftaktniederlagen in den letzten beiden Partien einen 3:5-Rückstand ausglichen. Es ist also wieder ein spannendes Match in der Halle des Werner-Heienberg-Gymnasiums zu erwarten – gegen einen Gegner, der schon viele Jahre auf ähnlichem Niveau dem TTC 46 entgegentrat.
Weil jetzt auch mit Hursey
Ähnlich spannend dürfte die Begegnung am Sonntag im südbadischen Weil verlaufen. Mit ihrer Nummer eins, der Waliserin Anna Hursey, die beim ungefährdeten 6:2-Erfolg des TTC im Hinspiel in Weinheim noch fehlte, ist das Team doch wesentlich stärker einzuschätzen.
Und Weils Nummer zwei, Ievgeniia Sozoniuk, hat gerade im Pokalspiel gegen Deutschlands derzeit beste Tischtennisspielerin Nina Mittelham (Berlin) mit ihrem Sieg eine starke Form bewiesen. Und mit Kornelija Riliskyte, Lea Lachenmayer und Daniele Ortega sind auch die Gegnerinnen von Ece Harac und Mateja Jeger im hinteren Paarkreuz nicht zu unterschätzen.
Obendrein weiß man im Weinheimer Lager um die Heimstärke der Weiler, deren Zuschauer zudem mächtig Stimmung machen werden. Aber natürlich hoffen die Verantwortlichen des TTC 46 auf weitere Punkte, um im Kampf um die Pole-Position für die Play-offs weiter die Nase vorn zu haben. hol/fran