Florian Angerts Ziel ist klar: die WM auf Hawaii
Der Weinheimer Profi startet heute mit dem 70.3-Ironman in Kalifornien in die Saison
Wenn am heutigen Samstag um 15.40 Uhr deutscher Zeit der Ironman 70.3 im kalifornischen Oceanside startet, hofft der Weinheimer Triathlon-Profi Florian Angert auf einen Start nach Maß. Es ist der erste Leistungstest des ehemaligen Leistungsschwimmers der TSG 1862 nach seinem kräftezehrenden Trainingslager in Italien. Und nach einer für ihn nicht zufriedenstellenden vergangenen Saison hofft der 32-Jährige auf ein besseres 2024.
"Ich war 2023 einfach zu schlecht"
Die Ziele dafür sind nicht gerade klein: die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona auf Hawaii. „Die 70.3-Serie stand eigentlich nicht auf meiner To-do-Liste. Aber ich war im vergangenen Jahr so schlecht, dass ich durch meine schlechte Weltranglistenplatzierung jetzt keine Chance auf das Erreichen einer frühen Wildcard habe. Von daher hatte ich keine Wahl und sehe den Halbdistanz-Ironman in Oceanside in Vorbereitung auf den Ironman drei Wochen später in Texas als gute Gelegenheit zur Überprüfung, wo ich stehe.“
Angert fühlt sich gut
Angert fühlt sich in jedem Fall gut vorbereitet, hat unter der Regie seines Trainers Utz Brenner ein hartes Wintertraining durchgezogen. „Etwas, das ich im Vergleich zu 2023 nicht hatte. Ich fühle mich stark genug, eine starke Saison zu haben und auch wieder zu agieren und nicht auf andere Athleten reagieren zu müssen“, sagt Flo Angert, der allerdings nicht einzuschätzen weiß, wie gut drauf die Konkurrenz ist. Da gibt Oceanside mit den Topathleten Jackson Laundry, Patrick Lange, Lionel Saunders und Co. auf dem 1,9 Kilometer langen Schwimmen im Pazifik, 90 km auf dem Rad und dem Halbmarathon sicher erste Aufschlüsse. AT