S3L ist heiß auf den Premieren-Sieg
Die neue Spielgemeinschaft von der Bergstraße erwartet die Bergischen Panther am Samstagabend zu ihrem ersten Drittliga-Spiel in Leutershausen.
Die Drittliga-Partie gegen die Bergischen Panther am Samstag (19.30 Uhr) ist nicht nur das erste Heimspiel der neuen Saison, sondern, vom Pokalspiel gegen Zweitligist Eintracht Hagen (29:43) einmal abgesehen, der erste „richtige“ Auftritt der neuen Handball-Spielgemeinschaft S3L in der Heinrich-Beck-Halle von Leutershausen.
Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Bei den Fans, dem gesamten Team, bei der Mannschaft selbst und natürlich auch beim Trainer: „Ganz klar, wir wollen unser erstes Heimspiel natürlich gewinnen“, sagt Thorsten Schmid.
Immer noch acht Verletzte
Ob ein Auftakt nach Maß allerdings gelingt, ist noch offen und leicht wird es mit Sicherheit nicht. Denn noch immer fehlen im Kader acht verletzte Spieler, die am Samstag nicht auf der Platte sein werden. Auch hinter dem Einsatz von Hannes Weindl steht noch ein Fragezeichen. Er verletzte sich beim Saisonauftakt in Gelnhausen, wo die S3L mit 23:27 unterlag.
Umso wichtiger wäre jetzt ein Heimsieg, der die Lage merklich entspannen würde. Denn: Auch das nächste Auswärtsspiel bei der HSG Hanau wird knifflig. „Wir wollen einen Fehlstart in die Runde natürlich unbedingt vermeiden“, sagt Thorsten Schmid.
Allerdings haben auch die Bergischen Panther etwas aufzuholen, sie verloren ihr Auftaktspiel knapp mit 23:24 gegen Friesenheim-Hochdorf. Die Panther werden also, getreu ihrem Motto, „echt bissig“ nach Leutershausen anreisen und dort alles geben.
Respekt vor dem Gegner
„Das ist eine körperlich sehr starke Mannschaft“, weiß der S3L-Coach, „mit guten Kreisläufern“. „Wir müssen versuchen, das Angriffsspiel der Panther immer wieder zu unterbrechen und das Tempo hochzuhalten“, so Schmid. Allen Schwierigkeiten zum Trotz gibt er sich vorsichtig optimistisch. Das Training laufe gut, auch wenn einige Spieler verletzungsbedingt individuell trainieren müssten.
Umso wichtiger wird die Unterstützung der Fans sein. Der sehr gute Vorverkauf der Dauerkarten spricht dafür, dass am Samstag viele Zuschauer den Weg in die Halle finden werden.
Rekord beim Dauerkarten-Verkauf
Über 300 Dauerkarten sind bereits verkauft. „Das ist ein absoluter Rekord“, freut sich Uli Roth, „und für uns natürlich eine deutliche Bestätigung, dass die Spielgemeinschaft auch bei den Fans gut angekommen ist“.
Am Samstag werden die Dauerkarten an einem Extrastand vor der Heinrich-Beck-Halle ausgegeben. „Damit wollen wir Engpässe in der Geschäftsstelle und vor dem Spiel vermeiden“, erklärt Geschäftsführer Alexander Stiehl. Ab 17.30 Uhr können die Dauerkarten dort abgeholt werden. feh