Handball

SGL will noch einmal einen raushauen

Leutershausen kann mit einem Sieg in Pfullingen die Spitzenposition in der 3. Liga behaupten. Auch mit angeschlagener Truppe

Der Einsatz von Kevin Bitz ist morgen in Pfullingen mit einem großen Fragezeichen versehen. Foto: Marco Schilling
Der Einsatz von Kevin Bitz ist morgen in Pfullingen mit einem großen Fragezeichen versehen.

Die SG Leutershausen will am Samstag ihr bislang starkes Jahr in der 3. Handball-Bundesliga krönen und hofft im abschließenden Spiel beim VfL Pfullingen auf einen Sieg. Eine Herausforderung, denn einige Spieler sind immer noch angeschlagen. „Das ist das letzte Spiel vor der Weihnachtspause und das wollen wir jetzt auch gewinnen“, ist SGL-Coach Thorsten Schmid aber zuversichtlich. Einfach wird es nicht, denn Yessine Meddeb fehlt mit seinem Bänderriss weiterhin. Auch hinter dem Einsatz von Kevin Bitz (Bild: Marco Schilling), der wegen Kniebeschwerden in dieser Woche noch nicht trainieren konnte, steht noch ein Fragezeichen. „Ich hoffe, dass Luca Mastrocola einige Minuten mitspielen kann, um wieder reinzukommen“, sagt Schmid.

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Insgesamt also fahren die Roten Teufel zwar mit einigen Einschränkungen nach Pfullingen, dafür aber gut gelaunt. „Es passt alles zusammen. Gerade nach dem packenden Heimspiel ist die Moral richtig gut und die Stimmung bestens“, findet Schmid. Ganz so spannend wie bei der Begegnung gegen den TSV Neuhausen/Filder soll es beim Tabellensiebten aber nicht werden.

Guter Start ist wichtig

„Es ist ganz wichtig, dass wir nicht wieder in der ersten Halbzeit so lange hinterherlaufen, sondern schnell nach vorne kommen“, sagt der Trainer. Einfach werde das nicht, denn Pfullingen habe seit Jahren ein euphorisches Publikum. Außerdem habe die Mannschaft einen massiven Innenblock und schaffe es, einfache Tore über die Außenspieler zu werfen. Im Mittelpunkt des VfL-Spiels: das Pfullinger Eigengewächs Lasse Schiemann, der gerade einmal 20-jährige Rückraumspieler könne ein Spiel sehr gut lenken.

Der Fanclub unterstützt

Gut, dass sich der SGL-Fanclub morgen ebenfalls auf den Weg in die Kurt-App-Sporthalle macht und viele Trommeln im Gepäck hat, um die Heisemer Jungs nach vorne zu peitschen. Das letzte Spiel vor der Winterpause ist übrigens noch nicht das letzte Spiel der Hinrunde. Die Begegnung gegen Erlangen steht noch aus, die Anfang September ausfiel und ins Jahr 2024 verlegt wurde. Dennoch kann die SGL schon jetzt zufrieden sein, als Tabellendritter stehen die Roten Teufel gut da und machen Lust auf mehr. feh