Schwerer Verkehrsunfall

Kleinkind und Oma sterben bei Unfall: mehrere Fragen offen

Am Donnerstagvormittag sterben eine Frau und ihr Enkelkind in Hausen im Wiesental bei einem schweren Unfall. Welche Fragen noch offen sind.

Auf der Straße zeugen Markierungen von den Ermittlungen der Polizei. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Auf der Straße zeugen Markierungen von den Ermittlungen der Polizei.

Hausen im Wiesental (dpa/lsw) - Nach dem Unfall in Hausen im Wiesental (Landkreis Lörrach) mit zwei Toten sind mehrere Fragen zum Hergang des Unglücks offen. Ein 46-Jähriger hatte am Donnerstagvormittag in einem Lastwagen eine 62-Jährige und ihr einjähriges Enkelkind erfasst, wie die Polizei mitteilte. Für beide kam demnach jede Hilfe zu spät.

Wie genau es zu dem Unglück kam, muss die Polizei allerdings noch ermitteln. Hat der Fahrer die Frau und das Kleinkind im Kinderwagen schlicht übersehen? Hätte es technische Warnhinweise geben können? Oder hätte der Unfall auf andere Weise verhindert werden können?

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann rückwärts zu einem Grundstück gefahren. Dabei sei es zur Kollision mit der Frau und dem Kind im Kinderwagen gekommen, die sich hinter dem Fahrzeug befunden hätten. Beide starben den Angaben nach noch an Ort und Stelle. Der 46-Jährige wurde nach dem Unfall demnach nicht festgenommen, gegen ihn werde weiter ermittelt.

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Zuletzt mehrere Unfälle mit Lastwagen

Erst am Montag hatte es in Südbaden zwei ebenfalls tödliche Unfälle mit Lastwagen gegeben: In Weil am Rhein (Landkreis Lörrach) kam ein 86 Jahre alter Fußgänger ums Leben. Ein Lkw erfasste den Mann laut Polizei, als dieser an einer Ampel eine Straße überqueren wollte. In Waldkirch (Landkreis Emmendingen) übersah ein 43 Jahre alter Lkw-Fahrer den Ermittlungen zufolge beim Rückwärtsrangieren im Innenhof eines Gewerbegebiets eine Fußgängerin. Die 82-Jährige habe sich bei dem Unfall tödliche Verletzungen zugezogen.