Wohnen

Nassauische Heimstätte mit neuer Mietenstrategie

Die Nassauische Heimstätte ist mit rund 60.000 Wohnungen die größte Wohnungsbaugesellschaft in Hessen. Wie entwickeln sich in den kommenden Jahren die Mieten? Dazu gibt es eine neue Strategie.

Die Nassauische Heimstätte lässt Mieterhöhungen bei Geringverdienern geringer ausfallen (Archivbild). Foto: Boris Roessler/dpa
Die Nassauische Heimstätte lässt Mieterhöhungen bei Geringverdienern geringer ausfallen (Archivbild).

Frankfurt (dpa/lhe) - Bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte soll von Januar 2025 an eine neue Mietenstrategie gelten - mit einer pauschalen und einer prozentuale Kappungsgrenze für Erhöhungen. Für Mieter mit geringem Einkommen liege die maximal mögliche Mieterhöhung bei 55 Euro je Monat in Südhessen und bei 39 Euro je Monat für Mieter in Nord- und Mittelhessen, wie die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh in Frankfurt mitteilte. 

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Für alle anderen Mieter beträgt demnach die maximale Mieterhöhung wie bisher 69 Euro je Monat (Südhessen) und 49 Euro je Monat (Nord- und Mittelhessen). Zusätzlich will die Gesellschaft die Mieten ab 1. Januar 2025 innerhalb von drei Jahren um maximal zehn Prozent erhöhen. Sie bleibe damit deutlich unterhalb der gesetzlichen Kappungsgrenze, hieß es. Nach Modernisierungen sollen weiterhin statt der gesetzlich möglichen acht Prozent höchstens sechs Prozent auf Mieter umgelegt werden.

Mit rund 60.000 Wohnungen ist die Nassauische Heimstätte die größte Wohnungsbaugesellschaft in Hessen. Mehrheitsgesellschafter ist das Land Hessen, gefolgt von der Stadt Frankfurt am Main.