Gorxheimertal

Das Ziel: Abschluss im Jahr 2025

Entega schließt Gorxheimertal komplett ans Glasfasernetz an. Wie ist der aktuelle Stand in den Ausbaubereichen?

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Gorxheimertal mit allen drei Ortsteilen schreitet voran. Foto: Simon Hofmann
Der Ausbau des Glasfasernetzes in Gorxheimertal mit allen drei Ortsteilen schreitet voran.

Der Ökoenergie- und Telekommunikationsversorger Entega schließt die Gemeinde Gorxheimertal eigenwirtschaftlich komplett an das schnelle Glasfasernetz an. Für diesen Zweck werden insgesamt 27 Kilometer Kabel verlegt und Anschlüsse für Gebäude vorbereitet. Die Tiefbau- und Anschlussarbeiten sollen in den nächsten Monaten abgeschlossen sein, darüber sprachen jüngst Vertreter der Entega mit Bürgermeister Frank Kohl bei einem Treffen im Gorxheimertaler Rathaus.

Vonseiten der Entega hieß es im Herbst des vergangenen Jahres, dass Gorxheimertal „bis Ende des Jahres 2024 die erste Gemeinde im IKbit-Verbund sein wird, die vollständig mit Glasfaser erschlossen ist“. Derzeit rechnet man mit der vollständigen Erschließung bis zu Mitte/Ende des Jahres 2025, wie die Entega mitteilt. Grund ist das erweiterte Ausbaugebiet der Hauptstraße, das sich über die gesamte Länge der Gemeinde zieht.

Wie weit ist der Ausbau in Gorxheimertal?

Wie ist der aktuelle Stand zu den Ausbaugebieten in Gorxheimertal? Das Ausbaugebiet im eigenwirtschaftlichen Ausbau umfasst alle Ortsteile der Gemeinde, Unter-Flockenbach, Gorxheim und Trösel. Dadurch werden rund 1240 Anschlüsse/Gebäude erschlossen. Rund 27 Kilometer Trasse werden hierzu neu gebaut.

Bürgermeister Frank Kohl traf sich mit Vertretern der Entega im Rathaus, die über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus im Tal berichteten. Foto: Fritz Kopetzky
Bürgermeister Frank Kohl traf sich mit Vertretern der Entega im Rathaus, die über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus im Tal berichteten.

Gorxheimertal wird über den PoP-Standort in Mörlenbach versorgt. Dieser bildet als regionale Technikzentrale das Herzstück einer Glasfaserverkabelung. Rund zehn Kilometer Kabel mussten von Mörlenbach über Birkenau bis nach Gorxheimertal gebracht werden. Um die Ausbaubereiche miteinander zu verbinden, werden bereits verlegte Flexrohre an der Hauptstraße mitgenutzt.

Im Rahmen des Glasfaserausbaus wurde Gorxheimertal in sieben Ausbaubereiche, sogenannte Lose, unterteilt. Diese werden sukzessive in Betrieb genommen.

Gorxheim nutzt bereits Glasfaser

In einem der Lose (Los 41 in Gorxheim) nutzen bereits seit Januar dieses Jahres 18 Kunden die Glasfaser der Entega. Die Lose 14 und 28 (beide in Unter-Flockenbach) werden nun im April in Betrieb genommen. Im Mai sollen die Lose 29 (Unter-Flockenbach), 13 und 30 (beide in Trösel) folgen.

Das Los 42 bezieht sich auf den Bereich der Hauptstraße: In diesem wurden in die gemeindeeigenen Flexrohre auf einer Länge von 4,5 Kilometern Einzelröhrchen – zweimal für Hauptkabel, siebenmal für Hausanschlüsse – eingebracht, um darüber die Verteilerstandorte miteinander zu verbinden und die Hausanschlüsse anbinden zu können. Die Inbetriebnahme der Glasfaseranschlüsse in diesem Ausbaubereich soll ab dem Jahr 2025 erfolgen, wie der Pressemitteilung der Entega zu entnehmen ist.

Die Nachfrage nach dem schnellen Internet sei in Gorxheimertal hoch. Das habe sich unter anderem auf mehreren Bürgerinformationsveranstaltungen und bei dem Vor-Ort-Termin mit Bürgermeister Kohl gezeigt.

Parallel geplanter Ausbau

Wie im August des vergangenen Jahres vonseiten der Gemeindeverwaltung informiert wurde, war der ursprünglich parallel geplante Komplettausbau des Netzes durch die Telekom im Namen der GlasfaserPlus GmbH zwischenzeitlich vom Tisch (wir haben berichtet), sodass die Entega die Bürger im Verlauf der vergangenen Monate über die weiteren Ausbaupläne informierte.

Ursprünglich wurde mit fünf Ausbaugebieten geplant, nach dem Rückzug des zweiten Anbieters wurden das Ausbaulos 41 (Gorxheim) und das Los 42 entsprechend ergänzt (wir haben berichtet).

Unter der Adresse entega.de/glasfaserausbau gibt es alle Informationen über den Ausbau in Gorxheimertal und über individuelle Glasfasertarife.