Reisen

Keine Ü30-Party in der Südhessenhalle

Warum die beliebte Fastnachtsparty in Reisen in diesem Jahr nicht stattfindet.

Die Ü 30-Party in der Reisener Südhessenhalle kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Foto: Simon Hofmann
Die Ü 30-Party in der Reisener Südhessenhalle kann in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Ü 30-Party in der Reisener Südhessenhalle ist abgesagt. „Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass die für den 10. Februar geplante Ü 30-Almauftrieb-Veranstaltung nicht stattfinden wird“, schreiben die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

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Trotz „intensiver Bemühungen und konstruktiver Gespräche“ mit der Gemeindeverwaltung sei es nicht leider nicht gelungen, eine Einigung zum Schutz des Hallenbodens zu erzielen. „Wir möchten betonen, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde“, heißt es weiter. Qualitativ hochwertige und sichere Veranstaltungen zu organisieren, die sowohl für die Gäste angenehm als auch für den Veranstaltungsort schonend seien, habe beim Almauftrieb stets höchste Priorität genossen. Diesmal hätten die Kosten für eine geeignete Bodenabdeckung allerdings eine „unüberwindbare Hürde dargestellt, die wir als Veranstalter nicht tragen konnten“.

Ehrlicherweise müsse man aber auch sagen, dass es Kommunikationsprobleme gegeben habe, die zwischen Verwaltung und Veranstalter zu Missverständnissen geführt hätten. „Das konnten wir in einem persönlichen Gespräch mit Bürgermeister Milan Mapplassary am vergangenen Mittwoch aber klären.“ Die Veranstalter möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Gemeinde Birkenau und insbesondere der Bürgermeister in allen Gesprächen kooperativ und verständnisvoll gewesen seien.

Praktische und finanzielle Aspekte

Die Herausforderungen, denen man gegenübergestanden habe, seien nicht auf mangelnden Willen oder Kooperationsbereitschaft seitens der Gemeindeverwaltung zurückzuführen, sondern vielmehr auf praktische und finanzielle Aspekte. „Wir bedauern zutiefst, dass wir unsere geliebte Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchführen können“ und danke für das Verständnis und die anhaltende Unterstützung der Besucher, schreiben die Organisatoren weiter. Man sei bestrebt, zusammen mit der Gemeindeverwaltung frühzeitig auf eine Veranstaltung für das Jahr 2025 hinarbeiten. „Wir hoffen, dass wir dann wieder gemeinsam feiern können“, heißt es abschließend.