„Ursache können wir momentan nicht eindeutig benennen“
Die Resonanz auf die Online-Spendenaktion, die kurz nach dem Dachstuhlbrand in Gorxheimertal gestartet wurde, ist riesig. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.
Der Dachstuhlbrand am frühen Sonntagmorgen in Gorxheimertal sorgte für viel Aufsehen. Insgesamt 45 Einsatzkräfte halfen beim Löschen der Flammen und der Versorgung der Bewohner. Und auch die Solidarität der Bevölkerung für die Einsatzkräfte und die zwei betroffenen Familien war hoch, auch wenn sich die Feuerwehr einem Ärgernis stellen musste.
„Riesige Anteilnahme“
Wenige Stunden nach dem Löschen der Flammen wurde auf der Plattform „Gofundme“ eine Online-Spendenaktion ins Leben gerufen, um die zwei Familien zu unterstützen, für deren vorübergehende Unterbringung schnell und unkompliziert bereits im Laufe des Sonntags gesorgt wurde. Bereits am ersten Tag der Aktion kamen viele Spenden zusammen, mittlerweile bereits über 4000 Euro (Stand Freitagnachmittag), was Initiatorin Andrea Edinger sehr freut. „Die Resonanz und die Anteilnahme sind online sowie persönlich vor Ort mit Sachspenden riesig. Und auch die beiden Familien sind sehr dankbar“, sagt Edinger im Gespräch mit unserer Zeitung. Es sei rührend zu sehen, dass so viele Menschen spenden, selbst diejenigen, die nicht viel haben.
Schadenshöhe wird ermittelt
Im Bericht des Polizeipräsidiums Südhessen mit Sitz in Darmstadt von Sonntag, 23. Juli, wurde der entstandene Sachschaden auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Zum Ende dieser Woche hat unsere Redaktion beim Polizeipräsidium nach dem aktuellen Stand des Schadens gefragt: Derzeit gebe es keinerlei Hinweise auf ein strafbares Geschehen, wie der zuständige Pressesprecher mitteilt. „Eine Ursache können wir momentan nicht eindeutig benennen. Das hat auch damit zu tun, dass im Bereich des Dachstuhls Einsturzgefahr besteht und von uns nicht begangen werden kann. Die genaue Schadenshöhe ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Hierzu müssen wir noch die Einschätzung durch Sachverständige abwarten.“