StudioD

Schon zum zweiten Mal rocken Bonanza Jackson das StudioD

Ihr letzter Auftritt ist fünf Jahre her. Jetzt war die Band Bonanza Jackson wieder zu Gast bei StudioD und begeisterte das Publikum.

Ein weiteres Mal konnten sich Bonanza Jackson an der StudioD-Wand in der WNOZ Redaktion verewigen. Foto: Ann-Kathrin Thaden
Ein weiteres Mal konnten sich Bonanza Jackson an der StudioD-Wand in der WNOZ Redaktion verewigen.

Am Donnerstag sorgte die Band Bonanza Jackson für ein tolles StudioD Konzert in Weinheim. Und das schon zum zweiten Mal. 2019 trat die Band erstmals in der Redaktion auf. Ihrem Sound sind sie bis heute treu geblieben. So begeisterten sie die Zuschauer mit einer Mischung aus Oldschool Disco-Funk, Soul und Poprock.

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In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre präsentierten sie unter anderem zehn neue Songs. Alle selbst geschrieben, wie Frontsängerin Jenny Yeboah betont. Und das Publikum? Das ist völlig begeistert. Spätestens in der zweiten Hälfte hält es fast keinen mehr auf den Plätzen. Kurzerhand wird die Redaktion zur Tanzfläche. Wo morgens noch an Artikeln gearbeitet wurde, wird jetzt getanzt, mitgeklatscht und beim Refrain lautstark mitgesungen.

StudioD steht für handgemachte Musik und gemütliche Atmosphäre. Foto: Marco Schilling
StudioD steht für handgemachte Musik und gemütliche Atmosphäre.

Während des ganzen Konzerts motiviert die Band zum Mitmachen. Beim Song „Sally“ kam es auf alle „white boys“ an. Ihr stimmlicher Einsatz wurde immer wieder bei der Strophe „Sally knows“ gefordert. Auch der „Naughty Boy“ animierte zum lauten Mitsingen und Tanzen. Lichterketten, gedimmtes Licht und sanfte Beleuchtung sorgen für eine „urgemütliche Stimmung“, findet eine Zuschauerin. Die Gäste sind begeistert und lassen die Band das auch wissen. Immer wieder schallt ein „mega“ oder „sehr schön“ durchs Publikum.

„Trinken für den Tierschutz“

Das ist für die meisten Gäste das Motto der Pause. Die erhitzten Bandmitglieder konnten kurz verschnaufen und die Gäste vertrieben sich die Zeit mit einem kühlen Getränk und angeregten Gesprächen. Der Kühlschrank wurde dafür im Vorhinein von der Woinemer Hausbrauerei bestückt. Neben Cola und Wasser gab es auch Bier. Gegen eine kleine Spende ins bereitstehende Sparschwein konnte sich hier jeder bedienen. Alle Spenden sind für den guten Zweck und gehen an das Tierheim in Weinheim.

Alle Lieder der Band sind selbstgeschrieben. Zum Konzert brachten sie zehn ganz neue Songs mit. Foto: Marco Schilling
Alle Lieder der Band sind selbstgeschrieben. Zum Konzert brachten sie zehn ganz neue Songs mit.

Das Ende kam viel zu schnell

Viel zu schnell geht das gemütliche Wohnzimmerkonzert dem Ende entgegen. Nach 16 Songs ist erstmal Schluss. Doch die Stimmung ist viel zu gut, um jetzt einfach aufzuhören. Das spüren auch Bonanza Jackson und freuen sich riesig über die lautstarken Zugabe-Rufe. Mit „Stay in bed“ wird’s dann nochmal ruhiger und gefühlvoll. Normalerweise wäre das dritte StudioD-Konzert jetzt wirklich zu Ende, aber die Gäste sind so begeistert und der Moment so schön, dass sich die Band auch noch zu einem allerletzten Zugabesong hinreißen lässt. „Bis hier hin war die Show geplant, ab jetzt wird gefreestylt“, warnt Jenny Yeboah ihr Publikum vor. Doch auch mit ihrem letzten Song trifft die Band den Nerv der Stimmung und bietet ein gelungenes Finale.

Das Konzert ist zwar zu Ende, aber nicht der ganze Abend. Viele Gäste genießen noch einen Moment die besondere Atmosphäre oder beglückwünschen die Band für dieses tolle Konzert. Die meisten sind nicht zum ersten Mal hier. „Wir waren schon ein paar Mal hier, es ist jedes Mal anders, aber immer so schön“, erzählt uns eine begeisterte Zuschauerin kurz nach dem Konzert. Ein anderer Zuschauer ist froh, dass seine Frau die Tickets gewonnen hat und hofft, dass sie nächsten Monat wieder Glück haben. Wer nicht genug von der Band bekommen kann, findet alle Lieder auch auf Spotify.

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert

Während die ersten Stühle schon wieder weggeräumt und Lichterketten zusammengerollt werden, wird im Hintergrund das nächste StudioD-Konzert geplant. Am 10. Dezember kommen die Paraberries in unsere Redaktion und somit auf die wohl kleinste Bühne Weinheims.