Handball

HSG Weschnitztal rechnet im Derby mit einem „intensivem Kampf“ 

Nach acht Spielen ohne Sieg ist die Sieben um Spielertrainer Gerrit Fey am Samstagabend beim TSV Amicitia Viernheim gefordert. Der gegenseitige Respekt ist groß – weil man sich kennt und schätzt.

Bereits das Hinspiel zwischen der HSG Weschnitztal und dem TSV Amicitia Viernheim war hart umkämpft, erst in der Schlussphase sicherten sich die Viernheimer im November 2024 den knappen Sieg. Foto: Fritz Kopetzky
Bereits das Hinspiel zwischen der HSG Weschnitztal und dem TSV Amicitia Viernheim war hart umkämpft, erst in der Schlussphase sicherten sich die Viernheimer im November 2024 den knappen Sieg.

Mörlenbach/Viernheim. Das nächste Derby wartet am Samstagabend, 8. März (19.30 Uhr), auf die Oberliga-Handballer der HSG Weschnitztal: Das Team um Spielertrainer Gerrit Fey ist beim TSV Amicitia Viernheim gefordert und will nach acht sieglosen Spielen endlich wieder über zwei Punkte jubeln. „Das wird ein ganz intensiver Kampf“, ist Fey überzeugt. „Auch das Hinspiel war bis zur Schlussphase spannend, erst in den letzten zehn Minuten haben wir es aus der Hand gegeben“, erinnert sich der Spielertrainer an die 30:34-Niederlage aus dem November 2024. „Das wollen wir jetzt natürlich besser machen“, gibt er sich kämpferisch.

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Dass es ein stimmungsvolles Duell in der Rudolf Harbig-Halle werden wird, davon ist Fey ohnehin überzeugt: „Einige Spieler von uns –auch ich – haben schon richtig packende Derbys dort bestritten.“

Angesichts des Abrutschens auf den vorletzten Tabellenplatz und nur noch drei Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Friedrichsfeld, würde den Weschnitztalern ein Sieg sehr gut zu Gesicht stehen. Doch da haben die Viernheimer was dagegen. „Für uns zählt nur ein Sieg in diesem Spiel“, betont TSV-Amicitia-Coach Erkan Öz. Mit seinem Team ist er Siebter, will aber noch die zwei Punkte Rückstand auf Platz fünf wettmachen und damit die direkte Qualifikation für die „neue“ Oberliga erreichen.

Öz warnt vor Fey und Buse

Vor der HSG Weschnitztal hat der Viernheimer Coach dennoch Respekt, warnt insbesondere vor der Rückraumachse mit Fey auf der Mitte und Christian Buse auf der rechten Halbposition. „Die müssen wir in den Griff bekommen“, so der Trainer. Dabei kennen die Viernheimer die HSG aus dem Effeff. Der Grund: Zum Video-Studium zieht Öz immer die Spiele der Odenwälder heran, wie er verrät: „Weschnitztal spielt zwei Wochen vor uns immer gegen unsere Gegner. Direkt vor uns haben die dann immer noch Pforzheim, was allerdings wegen deren offensiver Deckung nicht passt“, erläutert er. „Wir haben dadurch Weschnitztal öfter als jede andere Mannschaft gesehen.“

HSG-Reserve zu Gast beim Zweiten

In vergleichsweise ruhigem Fahrwasser befindet sich die HSG Weschnitztal II in der Bezirksliga. Als Fünfter ist das Team von Trainer Sascha Clemens absolut im Soll und die Entwicklung ist nach zuvor zwei ganz schweren Spielzeiten positiv. Entsprechend entspannt geht die HSG-Reserve dann auch in das schwere Auswärtsspiel am Samstag (19 Uhr) beim Tabellenzweiten TV Bammental.

Nachdem es zuletzt eine knappe 20:23-Niederlage gegen Spitzenreiter Sandhofen gab, scheint Weschnitztal auch gegen Bammental nicht chancenlos. Allerdings verweist der Übungsleiter auf die bisweilen deutliche Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen. „In eigener Halle haben wir bislang eine Klasse besser gespielt, als auswärts“, gibt Sascha Clemens zu. „Jetzt ist es an der Zeit, auch auswärts mal unser Heim-Gesicht zu zeigen.“