Bundestagswahl 2025: So haben die Menschen in Weinheim und der Region gewählt
Deutschland hat am Sonntag einen neuen Bundestag gewählt. Lesen Sie im Ticker, welchen Politikern und Parteien die Menschen aus Weinheim und der Region im Wahlkreis 274 ihre Stimme gegeben haben.
Weinheim. Wen wählen die Menschen aus Weinheim, Hemsbach, Hirschberg, Laudenbach, Heddesheim, Ladenburg, Schriesheim und anderen Kommunen der Region bei der Bundestagswahl 2025? Verfolgen Sie die Ergebnisse am Wahlabend aktuell in unserem Ticker.
Alle Bezirke des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim (274) sind ausgezählt. Alexander Föhr (CDU) hat den Wahlkreis mit 29,16 % der Erststimmen gewonnen. Ob er, trotz Direktmandat, tatsächlich in den Bundestag einzieht, ist noch nicht gewiss. Franziska Brantner von den Grünen folgt dicht hinter Föhr mit 27,74 % der Stimmen. SPD-Kandidat Tim Tugendhat konnte 15,89 % ergattern. Malte Kaufmann erreicht 11,97 % vor Sahra Mirow mit 7,13 %. Bei Tim Nusser von der FDP reicht es lediglich für 3,65 % der Erststimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 85,46 %.
Heidelberg: Grüne weit vorne - Bedeutet das das Ende für Föhrs Berlin-Ambitionen?
Alle 149 Heidelberger Wahlbezirke sind jetzt ausgezählt. Grünen-Kandidatin Franziska Brantner liegt mit 36,36 % deutlich vor Alexander Föhr (CDU) mit 23,62 %. Auf dem dritten Platz ist Tim Tugendhat (SPD) mit 14,52 %. Malte Kaufmann (AfD) kommt auf 8,81 % der Erststimmen und Sahra Mirow von Die Linke erreicht 8,78 %. Tim Nusser von der FDP kommt auf 3,47 % der Stimmen. Bei den Zweitstimmen hat Die Linke in Heidelberg ein starkes Ergebnis erreicht: Zwar ist die Partei auf dem vierten Platz hinter den Grünen (28,13 %), CDU (21,1 %) und SPD (16,07 %), dennoch sind 13,55 % für Die Linke im Wahlkreis 274 das beste Ergebnis. Die AfD kommt auf 8,91 % und die FDP auf 5,61 %. Die Wahlbeteiligung bei Heidelberg liegt bei 85,49 %.
Eppelheim: Föhr unter 30 %
Endlich sind auch in Eppelheim alle 11 Wahlbezirke ausgezählt. CDU-Kandidat Alexander Föhr verpasst mit 28,2 % der Erststimmen die 30%-Marke. Dicht gefolgt von Franziska Brantner von den Grünen mit 23,06 %. Tim Tugendhat von der SPD kommt auf 18,9 %, während AfD-Kandidat Malte Kaufmann bei 13,88 % liegt. Sahra Mirow (Die Linke) kommt auf 8,69 % und FDP-Kandidat Tim Nusser auf 3,56 %. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU zwar auf dem ersten Platz, kann aber lediglich 24,7 % holen. Die SPD schafft 18,99 %, die Grünen 17,59 % und die AfD 14,25 %. Die Linke ergattert 11,51 % der Zweitstimmen in Eppelheim. Die Wahlbeteiligung liegt bei 83,6 %.
Auszählung auch in Dossenheim durch: Grüne knapp vorne - Linke bei Zweitstimmen über 10 %
In Dossenheim sind nun auch alle Bezirke ausgezählt. Franziska Brantner von den Grünen liegt mit 30,45 % der Erststimmen vorne. CDU-Kandidat Alexander Föhr kommt auf 30,04 %. Tim Tugendhat von der SPD holt 15,17 % der Stimmen. Für die AfD konnte Malte Kaufmann 8,14 % der Erststimmen ergattern, Sahra Mirow (Die Linke) kommt auf 7,99 %. Tim Nusser von der FDP kommt lediglich auf 3,33 %. Bei den Zweitstimmen ergibt sich in Dossenheim jedoch ein anderes Bild: Hier hat die CDU mit 27,3 % der Stimmen dioe Nase knapp vorne. Die Grünen erreichen 25,09 % und die SPD 16,15 %. Die Linke holt 11,11 % der Zweitstimmen. Die Wahlbeteiligung beträgt in Dossenheim 89,26 %.
CDU in Schriesheim vorne, AfD bei 12 %
Auch Schriesheim ist durch. CDU-Kandidat Alexander Föhr holt dort 36,4 % der Erststimmen. Die Kandidatin der Grünen, Franziska Brantner, erhält 22,4 % und Tim Tugendhat von der SPD kommt auf 15 %. Malte Kaufmann (AfD) kommt auf 12 % und Sahra Mirow (Die Linke) 5,2 %. Tim Nusser kommt auf 3,8 %. Die CDU bekommt in Schriesheim 32,3 % der Zweitstimmen, die Grünen 18,4 % und die SPD 16,1 %. Die AfD kommt auf 12,4 % der Schriesheimer Zweitstimmen, während Die Linke (6,9 %) und die FDP (6,2 %) lediglich 0,7 Prozentpunkte trennen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 88,21 %.
Die Auszählung in Ilvesheim ist fertig: Föhr liegt vorne
Auch in Ilvesheim hat CDU-Kandidat Alexander Föhr mit 34,22 % den Großteil der Erststimmen geholt. Dahinter kommt Tim Tugendhat (SPD) mit 19,83 % der Stimmen. Franziska Brantner (Grüne) erreicht 16,09 %, dicht gefolgt von Malte Kaufmann (AfD) mit 15,5 %. Bei den Zweitstimmen holt die Union 31,39 %, die SPD 20,05 % und die AfD 15,55 %. Die Grünen holen 13,5 % und Die Linke 6,39 %. Die FDP erreicht 5,46 %. Die Wahlbeteiligung liegt bei 86,47 %.
Edingen-Neckarhausen wählt Föhr
Der Trend hat sich auch in Edingen-Neckarhausen bestätigt: Alexander Föhr (CDU) erreicht 32,29 % der Erststimmen. Dahinter befinden sich die Grünen mit Franziska Brantner mit 20,53 %. Tim Tugendhat (SPD) liegt mit 18,04 % noch vor AfD-Kandidat Malte Kaufmann (14,45 %). Sahra Mirow (Die Linke) erreicht 5,82 % und FDP-Kandidat Tim Nusser 4,27 %. Die CDU erreicht zudem 29,79 % der Zweitstimmen in Edingen-Neckarhausen, die SPD 18,67 %. Die Grüne erreicht 16,72 % und die AfD 14,59 %, während Die Linke ordentliche 7,27 % erreicht. Die FDP bekommt 5,68 % der Zweitstimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 85,81 %.
Alle Bezirke in Weinheim sind ausgezählt: deutliches Ergebnis für CDU
In Weinheim sind alle 65 ausgezählt. Alexander Föhr (CDU) konnte den Trend bis zum Schluss bestätigen und erreicht 35,31 % der Erststimmen. Auf dem zweiten Platz liegt Grünen-Kandidatin Franziska Brantner mit 19,06 %. SPD-Kandidat Tim Tugendhat kommt auf 17,03 % der Stimmen, dicht gefolgt von Malte Kaufmann (AfD) mit 15,31 %. Auch bei den Zweitstimmen konnte die CDU abräumen: 32,02 % der Stimmen wurden erreicht. Die SPD liegt mit 17,75 % auf dem zweiten Platz in der Zweiburgenstadt. Grüne und AfD liegen lediglich 0,01 Prozentpunkte auseinander: Die Grünen erreichen in Weinheim 15,35 %, die AfD 15,34 %. Die Wahlbeteiligung liegt bei 82,79 %.
Ladenburg: Föhr bei 33 %, FDP nur bei etwa 3 %
Die Stimmzettel in Ladenburg sind ausgezählt! CDU-Kandidat Alexander Föhr erreicht dort bei 33,78 % der Erststimmen. Die Grünen-Kandidatin Franziska Brantner kommt in Ladenburg auf 24,09 %, während Tim Tugendhat (SPD) 17,26 % erzielt. AfD-Kandidat Malte Kaufmann erreicht 12,75 %, deutlich vor Sahra Mirow (Die Linke/4,74 %) und Tim Nusser (FDP/3,27 %). Bei den Zweitstimmen erreicht die CDU 30,85 %, die Grünen 19,34 %, die SPD 18,27 % und die AfD 12,66 %. Die Linke erreicht 6,9 % und die FDP 5,43 %. Die Wahlbeteiligung liegt bei 86,38 %.
Die Auszählung in Hemsbach ist abgeschlossen: Föhr hängt SPD ab - SPD und AfD bei Zweitstimmen gleichauf
In Hemsbach sind alle 10 Wahlbezirken ausgezählt. Das anfängliche Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den CDU- und SPD-Kandidaten war bereits früh vorüber. CDU-Kandidat Alexander Föhr erreicht 31,64 % der Erststimmen. Malte Kaufmann von der AfD kommt auf 20,01 %. Tim Tugendhat (SPD) kommt auf 19,42 %, während Franziska Brantner von den Grünen 14,96 % der Stimmen erhält. Bei den Zweitstimmen kommt die CDU jedoch nicht zur 30%-Marke. Lediglich 28,27 % stehen der Union hier zu Buche. AfD und SPD sind in Hemsbach bei den Zweitstimmen gleichauf: Beide Parteien erreichen 19,62 %. Die Grünen bekommen 12,13 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung in der Bergstraßen-Gemeinde liegt bei 83,18 %.
Heddesheim hat entschieden: AfD-Kandidat Kaufmann auf Platz 2
In Heddesheim sind alle 18 Wahlbezirke ausgezählt. CDU-Kandidat 35,96 % der Erststimmen. Dahinter liegt AfD-Kandidat Malte Kaufmann mit 19,94 %. Tim Tugendhat (SPD) liegt bei 16,93 %. Franziska Brantner von den Grünen erreicht 13,68 % der Erststimmen, während Sahra Mirow (Die Linke) auf 4,7 % und Tim Nusser (FDP) auf 4,33 % kommt. Auch in Heddesheim zeichnet sich ein ähnliches Bild bei der Verteilung der Zweitstimmen. Die CDU erreicht 32,2 %, die AfD 20,04 % und die SPD 17,48 %. Die Grünen kommen auf 11,2 % vor der FDP (5,55 %) und der Partei Die Linke (5,44 %). Das Bündnis Sahra Wagenknecht kommt auf 3,98 %. Die Wahlbeteiligung liegt bei 85,03 %.
Laudenbach ist durch! Starkes Ergebnis für CDU - FDP bei Zweitstimmen über 5 %
Auch in Laudenbach sind alle Wahlbezirke ausgezählt. Somit bekommt Alexander Föhr (CDU) bei 37,68 % der Erststimmen. Auf dem zweiten Platz liegt hier AfD-Kandidat Malte Kaufmann mit 18,99 % der Erststimmen. Tim Tugendhat von der SPD kommt auf 15,68 %, während Franziska Brantner 15,59 % der Stimmen bekommt. Sahra Mirow von der Partei Die Linke kommt in Laudenbach auf 4,16 % und FDP-Kandidat Tim Nusser erhält 4,05 % der Stimmen. Bei den Zweitstimmen ergibt sich ein ähnliches Bild. Die CDU liegt mit 35,19 % weit vorne. Dahinter kommt die AfD mit 18,78 %, SPD mit 15,37 % und die Grüne mit 13,17 %. Die FDP erreicht bei den Laudenbacher Zweitstimmen 5,13 %, Die Linke 4,92 % und das Bündnis Sahra Wagenknecht 3,7 %. Die Wahlbeteiligung liegt bei 88,88 %.
Hirschberg hat entschieden: Alexander Föhr bei über 36 %
In Hirschberg sind alle Bezirke ausgezählt! Alexander Föhr (CDU) liegt bei 36,7 % der Erststimmen. Dahinter befindet sich Franziska Brantner (Grüne) mit 21,5 %. Tim Tugendhat von der SPD kommt auf 16,1 %. Sahra Mirow (Die Linke) konnte lediglich 4,7 % der Stimmen ergattern, während FDP-Kandidat Tim Nusser auf 4,4 % kommt. Die Wahlbeteiligung in Hirschberg liegt bei 88,39 %.
Gesamtergebnis für den Wahlkreis (247) Heidelberg - Weinheim
Ergebnis steht noch aus.
Vorberichte zur Bundestagswahl in Weinheim und der Region:
Wer steht zur Wahl? Hier finden Sie unsere Kandidaten-Steckbriefe für den Wahlkreis Weinheim-Heidelberg.
Wichtiger Hinweis zum neuen Wahlrecht
Das neue Wahlrecht könnte dazu führen, dass Politiker die Stimmenmehrheit in ihrem Wahlkreis holen - und trotzdem nicht in den Bundestag einziehen dürfen. Die Wahlberechtigten können zwei Stimmen abgeben: Mit der Erststimme wählen sie einen Kandidaten direkt in ihrem Wahlkreis, mit der Zweitstimme eine Partei. Die Zweitstimme ist dabei entscheidend für die Sitzverteilung. Denn je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze erhält sie im Bundestag.
Wenn eine Partei mehr Direktmandate holt als Zweitstimmen, durften die Gewinner der Direktmandate bislang dennoch einziehen - auf einem sogenannten Überhangmandat. Da dadurch aber wieder die Gesamtaufteilung im Bundestag verzerrt wurde, erhielten die anderen Parteien Ausgleichsmandate. Bisher war es also so, dass derjenige, der ein Direktmandat gewann, seinen Sitz im Bundestag sicher hatte. Mit Überhang- und Ausgleichsmandaten ist nun aber Schluss. Um ein errungenes Direktmandat sicher zu erhalten, muss dieses künftig durch das Zweitstimmenergebnis gedeckt sein.
Simples Beispiel: Holt eine Partei in einem Bundesland in 50 Wahlkreisen die Mehrheit der Erststimmen, aber nach dem Zweitstimmenergebnis stehen ihr nur 48 Mandate zu, dann gehen die beiden Direktkandidaten mit den schlechtesten Erststimmergebnissen leer aus. (heh/dls/sig/tak/dpa)